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September 2007: Wir gratulieren der NAJU
Staufenberg zum Jugenförderpreis!
Jugendförderpreis an NAJU Staufenberg
(dh). Mit der Jugendfeuerwehr Staufenberg und der
evangelischen Kirchengemeinde Staufenberg erhielt die die Naturschutzjugend (NAJU)
Staufenberg den Jugendförderpreis der Stadt Staufenberg.
Zu Beginn der Stadtverordnetenversammlung am 4. September
2007 zeichnete Bürgermeister Horst Münch die Preisträger mit dem
Jugendförderpreis der Stadt Staufenberg aus. Die Jugendfeuerwehr Staufenberg
erhielt den 1. Preis mit 400 Euro, die NAJU Staufenberg den 2. Preis mit 300
Euro und die evangelische Kirchengemeinde Kirchberg I (Staufenberg und Mainzlar)
kam mit 200 Euro auf den 3. Platz. Weiterhin wurden noch weitere fünf
Jugendgruppen mit jeweils 150 Euro ausgezeichnet. Bürgermeister Münch hob die
besondere pädagogische Umsetzung des Konzepts der NAJU hervor.
Jugendleiterin Anja Böhme nahm mit Franziska Wirtz, Valerie
Schröder und Jonas Pfeiffer den Preis entgegen.
Diese Ehrung ist neben der Anerkennung der Leistungen von
Kinder- und Jugendgruppe auch eine Würdigung der kontinuierlichen Arbeit der
Betreuer/innen unserer NAJU, Anja Böhme, Sabine Brück, Joachim Weinert,
Christian Damm und Elsa Huber-Wirtz.
Mit Spaß und Freude sind Kinder/Jugendliche in den Gruppen
dabei, Zusammenhänge über die Natur und die Umwelt zu lernen und diese
Erkenntnisse des breit gefächertes Angebotes von Natur- und
Umweltschutzaktivitäten auch in die Öffentlichkeit zu tragen.

Die Vertreter/innen
der NAJU bei der Preisvergabe (vordere Reihe von links): Jonas Pfeiffer, Valerie
Schröder, Franziska Wirtz, Anja Böhme. Rechts Bürgermeister Horst Münch.
Junge Fluss-Experten in Hamburg
(dh). Vom 16. bis 19.
August kamen 80 Jugendliche der zu Ende gegangenen bundesweiten
Wettbewerbs-Kampagne „Fluss-Connection“ in Hamburg zusammen. Dabei auch die
Staufenberger NAJU, die den 6. Platz mit ihren Aktionen zum Einsatz für Flüsse
und Bäche erreichte.
Auf dem Programm standen der
Austausch untereinander, gemeinsame Ausflüge und Aktionen.
So waren 11 jugendliche
Staufenberger Fluss-Experten mit ihren Betreuerinnen Anja Böhme und Sabine Brück
in Hamburg unterwegs: Sie erkundeten die Stadt vom Wasser aus per Kanu.
Der gemeinsame Höhepunkt des zweiten Tages war eine
öffentlichkeitswirksame Aktion an den Landungsbrücken. Die Jugendlichen trugen
auf einer Bühne ihre Botschaften zu naturnahen Fließgewässern vor. Auch das
Fernsehen war dabei und der NDR zeigte am Abend einen kurzen Beitrag.
Wissen und Geschick der jungen
Flussexperten wurden am Samstag bei einer Rallye getestet. In Kleingruppen
bewältigten sie Aufgaben wie Wassertier-Bestimmung, Floß-Bau oder ein
Staffellauf in Wathosen. Weiterhin fanden verschiedene Workshops statt. Unter
großem Beifall präsentierten die Teilnehmenden am Abend begeistert ihre
Ergebnisse.
Bei der Siegerehrung erhielten die Staufenberger ihren
Preis, eine Wathose. So sind sie für die Zukunft gerüstet und können weiterhin
als Fluss-Experten aktiv werden. Bei rockiger Musik feierten die jungen
Fluss-Experten ausgiebig.
Erfahrungsaustausch der NABU-Jugendleiter
KREIS GIESSEN / WISSMAR. Im Kreis Gießen gibt es derzeit neun
aktive Kinder- und Jugendgruppen des Naturschutzbundes (NABU). Am 12. Februar
2004 kamen Vertreter von sieben Gruppen in Wißmar zu einem Erfahrungsaustausch
zusammen. Peggy Schneeweiß hatte dazu in ihrer Funktion als Jugendgruppenvertreterin
im NABU-Kreisvorstand eingeladen. Unterstützt wurde der Abend von
Mechthild Sörries von der Geschäftsstelle der Naturschutzjugend
(NAJU) Hessen.
Nach einem Austausch über die Aktivitäten der jeweiligen Gruppen
entstand eine rege Diskussion über die Problematik, Jugendliche in
der Gruppenstruktur zu verankern.
Anschließend wurden die rechtlichen Seiten der Jugendarbeit erörtert,
insbesondere haftungs- und versicherungsrechtliche Fragen: „Wie sieht es
aus, wenn wir mit Fahrzeugen unterwegs sind? Was ist mit den Kindern bzw.
Jugendlichen die (noch) keine NABU-Mitglieder sind? Wie argumentiere ich
Eltern gegenüber, ihre Kinder im NABU anzumelden?“ Schneeweiß
dazu: „Bei einem Jahresbeitrag von 18,00 Euro im Jahr, sollte dies eigentlich
kein Problem sein, vor allem wenn man bedenkt was den Kindern bzw. Jugendlichen
alles geboten wird.“ Denn für Kinder ohne Mitgliedschaft bestünde
kein Versicherungsschutz im Falle eines Unfalles, so dass beispielsweise
für Autofahrten ein schriftliches Einverständnis der Eltern notwendig
sei.
Des Weiteren wurden Überlegungen angestellt, ein gemeinsames kreisweites
Projekt der Jugend- bzw. der Kindergruppen aufzuziehen. Dies könne
eine Tagesveranstaltung sein, zu der die einzelnen Gruppen zunächst
ihre Beiträge selbständig erarbeiten, die dann auch öffentlichkeitswirksam
präsentiert werden sollen.
Die Teilnehmer, angeregt von diesem Treffen, möchten zukünftig
jeweils zweimal jährlich einen solchen Erfahrungsaustausch durchführen.
Leiter von Kinder- bzw. Jugendgruppen im NABU-Kreisverband Gießen
werden gebeten, bei Interesse am weiteren Erfahrungsaustausch bzw. bei
der Mitwirkung an einem gemeinsamen Projekt, mit Peggy Schneeweiß
(Tel.: 06406/75259, E-Mail: peggy.schneeweiss@freenet.de) Kontakt aufzunehmen.
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