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„Orni-Bericht“ so früh wie noch nie erschienen
NABU-Kreisverband legt 20. Vogelkundlichen Jahresbericht vor
Kreis Gießen.
Der NABU Kreisverband Gießen legte dieser Tage mit dem
„Vogelkundlichen Jahresbericht“ erneut eine umfassende
Dokumentation und Auswertung von Brut-, Rast- und Zugdaten
vor. Mit dem aktuellen Band 20 begehe man ein kleines
Jubiläum, so Kreisvorsitzender und Schriftleiter Dr. Achim
Zedler. Er zeigte sich besonders erfreut darüber, dass der
Bericht bereits Ende Oktober gedruckt vorlag, und damit so
früh wie noch nie. Er nutzte das Vorwort zu dem fast 300
Seiten starken Büchlein für ein kleines Resümee:
„Mit dem
Datenmaterial der vergangenen zwanzig Jahre haben wir für die
Menschen dieser Zeit und für nachfolgende Generationen ein
Zeugnis über die Vogelwelt im Kreis Gießen abgelegt.“ Die
unzähligen Stunden ehramtlicher Arbeit, die in dem Bericht und
den vorhergehenden Bänden steckten, könne man gar nicht hoch
genug einschätzen.
Gerade im
Anbetracht der gesellschaftlichen Rahmenbedingungen werde es
auch schwerer, diese Arbeit kontinuierlich fortzusetzen.
Interessenten an der Mitarbeit seien daher jederzeit herzlich
willkommen, so Zedler. An der aktuellen Ausgabe arbeiteten
neben Zedler im Team der Artbearbeiter Günter Guckelsberger (Launsbach),
Manfred Heller (Ruttershausen), Diemar Jürgens (Gießen), Dr.
Tim Mattern (Krofdorf-Gleiberg), Dr. Peter Mende (Nordeck),
Eckhart Richter (Hungen), Martin Wenisch (Langgöns) und
Hans-Erich Wissner (Allendorf/Lda.) mit. Den Schriftsatz
übernahm Renate Rullmann (Dauernheim). Das Team besteht seit
2005 in dieser Konstellation.
Der vorgelegte
Bericht stellt Beobachtungsdaten und Besonderheiten aus der
heimischen Vogelwelt aus dem Jahr 2010 zusammen, die Daten
wurden von über 150 Vogelbeobachtern eingereicht. Den
praktischen Nutzen gerade von langfristigen Datensammlungen
werde dadurch verdeutlicht, dass nur so zuverlässige
Trendaussagen über den Zustand der Vogelbestände möglich
seinen. Dies erlaube auch Rückschlüsse auf die
Lebensraumqualität. „Das Artenschutzrecht ist ein wichtiges
Instrument im Naturschutz geworden, um bestimmte Planungen auf
ihre Naturverträglichkeit zu prüfen“, so Zedler. Der Bericht
werde daher auch von Behörden und Fachgutachtern zur Bewertung
der lokalen Populationen zu Rate gezogen. „Man muss sich
hierbei aber bewusst sein, dass der Bericht nur lückenhaft
sein kann, denn die Datenlage ist abhängig von den Beobachtern
vor Ort und deren Meldungen.“ In diesem Zusammenhang erstellte
Günter Guckelsberger eine Übersicht, aus welchen Gemarkungen
wie viele der ausgewerteten Meldungen stammen. So werde etwa
ein Viertel aller Beobachtungen im Stadtgebiet Hungen gemacht,
wobei sich aber davon die meisten auf die Gemarkung Utphe
konzentrieren – die Horloffaue ist nun mal ein attraktives
Beobachtungsgebiet. Es folgen die Städte Gießen mit 14 und
Allendorf mit 11 Prozent aller Beobachtungen.
Abgerundet wird
der „Orni-Bericht“ wiederum durch und Fotos verschiedener
Vogelarten sowie von regelmäßig kontrollierten Biotopen.
Bezogen werden kann der Bericht für
eine Schutzgebühr von 5 Euro bei Günter Guckelsberger,
Launsbacher Str. 27 a, 35435 Wettenberg-Wißmar, Tel.
06406-1843. Hier können auch Dauerabonnements bestellt werden.
Die Beobachter werden gebeten, ihre
Daten aus dem Jahr 2011 bis 31. Januar 2012 an die Redaktion
des Vogelkundlichen Jahresberichts oder den Kreisbeauftragten
für Vogelschutz, Karl Herrmann, abzugeben. Auch eventuell
nötige Korrekturen der jetzt veröffentlichten Daten sollen
eingereicht werden.
Bewertungsgrundlage für
Gutachter und Behörden
NABU legt neuen Vogelkundlichen Jahresbericht vor
Kreis Gießen. Erneut erschien
unlängst nach nur wenigen Monaten Bearbeitungszeit der
„Vogelkundliche Jahresbericht Kreis Gießen“. Der NABU
Kreisverband legte damit bereits Band 19 dieser umfassenden
Vogelkundlichen Datensammlung vor. Das Büchlein im A5-Format
stellt Brut-, Rast- und Zugdaten sowie Besonderheiten aus der
heimischen Vogelwelt zusammen. Die Daten wurden von über 150
Vogelbeobachtern gesammelt und eingereicht.
„Der Bericht wird nicht nur von den
Vogelbeobachtern selbst gelesen, sondern wird ach von Behörden
und Fachgutachtern zur Bewertung der Populationen
herangezogen, wenn es um bestimmte Vorhaben wie Baugebiete
geht“, erläuterte Dr. Achim Zedler, Vorsitzender des NABU
Kreisverbands und Redaktionsleiter des Berichts. Zedler und
sein Team sind ob dieser Adelung erfreut, sich aber
gleichfalls bewusst, dass der Bericht nur lückenhaft sein
kann. „Die Datenlage ist abhängig von den Beobachtern vor Ort
und deren Meldungen“, betonte er. Dennoch sei das jährlich
erscheinende Werk auf hohem Niveau.
Abgerundet wird die Auswertung der
Vogeldaten des Jahres 2009 durch verschiedene Artikel wie die
Vorstellung verschiedener regelmäßig kontrollierter
Brutgebiete, das Tagebuch einer Turmfalken-Brut oder die
überraschende Wendung bei einer Reiherenten-Brut auf dem
Giessener Schwanenteich sowie zahlreiche Farbfotos.
Zum Bearbeiter-Team gehören Renate
Rullmann (Dauernheim) Günter Guckelsberger (Wißmar), Manfred
Heller (Ruttershausen), Dietmar Jürgens (Gießen), Dr. Tim
Mattern (Krofdorf-Gleiberg), Dr. Peter Mende (Nordeck),
Eckhard Richter (Hungen), Martin Wenisch (Langgöns) und
Hans-Erich Wissner (Allendorf/Lda.). „Ohne
ehrenamtliches Engagement aller an der aktuellen Ausgabe
Beteiligter wäre das Büchlein nicht zustande gekommen, vor
allem wäre sie deshalb nicht mehr bezahlbar, da Hunderte
Arbeitsstunden kostenlos geleistet wurden“, betonte Zedler und
dankte seinen Mitarbeitern. Wer
Interesse an einer Mitarbeit hat, kann sich an den
NABU-Kreisvorstand oder die Artbearbeiter wenden.
Bezogen werden kann der Bericht für eine Schutzgebühr von 5
Euro bei Günter Guckelsberger, Launsbacher Str. 27 a, 35435
Wettenberg-Wißmar, Tel. 06406-1843. Hier können auch
Dauerabonnements bestellt werden.
Die Beobachter werden gebeten, ihre Daten aus dem Jahr 2010
bis 31. Januar 2011 an die Redaktion des Vogelkundlichen
Jahresberichts oder den Kreisbeauftragten für Vogelschutz,
Karl Herrmann, abzugeben. Auch eventuell nötige Korrekturen
der jetzt veröffentlichten Daten sollen eingereicht werden.
„Vogelkundlicher
Jahresbericht Band 18“ erschienen
Kreis Gießen. Viele Daten stecken wieder in dem
Werk und sehr viel Arbeit: Die ornithologischen Daten des
Jahres 2008 aus dem Kreis Gießen hat der NABU Kreisverband
Gießen wieder im „Vogelkundlichen Jahresbericht“
veröffentlicht, der unlängst erschienen ist. Seit 1993 gibt
der größte Naturschutzverband des Landkreises das Werk heraus,
in den vergangenen Jahren gelang es, den Band noch im
Folgejahr des jeweiligen Berichtszeitraumes herauszugeben.
Wie immer ziert der jeweilige Jahresvogel den
hellgrünen Einband des Büchleins im A5-Format. Für den
Berichtszeitraum 2008 war das der Kuckuck, dem die Beobachter
besonders hohe Aufmerksamkeit widmeten, wie aus dem Artkapitel
hervorgeht. Insgesamt wurden 27 Brutreviere von den
Beobachtern aus dem Kreisgebiet zusammen getragen. Der erste
Kuckuck des Jahres wurde am 9. April in der Lahnaue entdeckt,
die letzte Sichtung ist für den 18. Juni 2008 datiert. Der
„Vogelkundliche Jahresbericht“ enthält darüber hinaus Brut-,
Zug- und weitere Beobachtungsangaben zu rund 200 Vogelarten.
Erfreut nahmen die Mitarbeiter ihr Exemplar am
vergangenen Freitag beim jährlichen „Artbearbeitertreffen“ von
„Chefredakteur“ Dr. Achim Zedler entgegen (Foto). „Es ist sehr
gut, die Zusammenstellung der Daten recht zeitnah nach den
Beobachtungen veröffentlichen zu können, so hat man noch eher
einen Bezug als zu älteren Daten“, betonte Zedler. Hessenweit
gibt es acht vergleichbare Kreisberichte, die vogelkundliche
Daten in ähnlicher Weise veröffentlichen. Im Giessener Bericht
sind neben der Fülle von Daten auch kleinere Fachartikel wie
zum Beispiel über den Jahresrhythmus der Krähen oder den
Einfluss der Landbewirtschaftung auf der Brutverhalten von
Feldlerchen sowie zahlreiche Farbfotos enthalten.
Zedler richtete ein herzliches Dankeschön an
das neunköpfige Team, das mit ihm an der Erstellung des Werkes
wirkte. Aber auch den über 150 Meldern von Beobachtungen zollt
er seinen Dank, denn „ohne die Meldungen der Beobachter hätte
der Bericht keine Grundlage.“ Zum Team der Bearbeiter gehören
Günter Guckelsberger, Manfred Heller, Dietmar Jürgens, Tim
Mattern, Dr. Peter Mende, Eckhard Richter, Martin Wenisch,
Hans-Erich Wissner sowie Renate Rullmann. „Ohne ehrenamtliches
Engagement aller an der aktuellen Ausgabe Beteiligter wäre das
Büchlein nicht zustande gekommen, vor allem wäre sie deshalb
nicht mehr bezahlbar, da Hunderte Arbeitsstunden kostenlos
geleistet wurden“, so Zedler.
Wer Interesse an
einer Mitarbeit hat, kann sich an den NABU-Kreisvorstand oder
die Artbearbeiter wenden.
Bezogen werden kann der Bericht für eine
Schutzgebühr von 5 Euro bei Günter Guckelsberger, Launsbacher
Str. 27 a, 35435 Wettenberg-Wißmar, Tel. 06406-1843. Hier
können auch Dauerabonnements bestellt werden.
Die Beobachter werden gebeten, ihre Daten aus
dem Jahr 2009 bis 31. Januar 2009 an die Redaktion des
Vogelkundlichen Jahresberichts oder den Kreisbeauftragten für
Vogelschutz, Karl Herrmann, abzugeben. Auch eventuell nötige
Korrekturen der jetzt veröffentlichten Daten sollen
eingereicht werden.

Redaktionskonferenz von links nach rechts:
Tim Mattern, Dietmar Jürgens, Martin Wenisch, Dr. Achim
Zedler, Günter Guckelsberger, Dr. Peter Mende, Hans-Erich
Wissner und Eckhard Richter.


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