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Vogelkundlicher Jahresbericht

Vogelbeobachtungsdaten in einer kreisweiten Datenbank 

Die weit über 20.000 Beobachtungsdaten, die von fast 160 Meldern kommen, werden zum jährlich erscheinenden 

"Vogelkundlichen Jahresbericht" 

auf  rund 200 Seiten zusammengefasst. 

Die gesamten Daten werden in NATIS gespeichert und anschließend von mehreren Art-Bearbeitern druckreif aufbereitet. Dank der guten Zusammenarbeit ist es uns im Jahr 2002 erstmals gelungen, den Bericht noch im Folgejahr des Berichtszeitraumes fertigzustellen. Sofern noch nicht vergriffen (Auflage ca. 170 Exemplare), ist der Bericht zum günstigen Preis von 5 Euro erhältlich (der lediglich ein "Anerkennungspreis" ist - die Kosten werden damit nicht gedeckt!!). So entsteht der Bericht.

 

 

 

 

Versand und Datenannahme liegen bei
 Günter Guckelsberger, Launsbacher Str. 27 a,

35435 Wettenberg-Wißmar, Tel. 06406-1843

Redaktion und Schriftentausch:
Dr. Achim Zedler

 

 

 

 

„Orni-Bericht“ so früh wie noch nie erschienen

 NABU-Kreisverband legt 20. Vogelkundlichen Jahresbericht vor

 Kreis Gießen. Der NABU Kreisverband Gießen legte dieser Tage mit dem „Vogelkundlichen Jahresbericht“ erneut eine umfassende Dokumentation und Auswertung von Brut-, Rast- und Zugdaten vor. Mit dem aktuellen Band 20 begehe man ein kleines Jubiläum, so Kreisvorsitzender und Schriftleiter Dr. Achim Zedler. Er zeigte sich besonders erfreut darüber, dass der Bericht bereits Ende Oktober gedruckt vorlag, und damit so früh wie noch nie. Er nutzte das Vorwort zu dem fast 300 Seiten starken Büchlein für ein kleines Resümee:

 „Mit dem Datenmaterial der vergangenen zwanzig Jahre haben wir für die Menschen dieser Zeit und für nachfolgende Generationen ein Zeugnis über die Vogelwelt im Kreis Gießen abgelegt.“ Die unzähligen Stunden ehramtlicher Arbeit, die in dem Bericht und den vorhergehenden Bänden steckten, könne man gar nicht hoch genug einschätzen.

Gerade im Anbetracht der gesellschaftlichen Rahmenbedingungen werde es auch schwerer, diese Arbeit kontinuierlich fortzusetzen. Interessenten an der Mitarbeit seien daher jederzeit herzlich willkommen, so Zedler. An der aktuellen Ausgabe arbeiteten neben Zedler im Team der Artbearbeiter Günter Guckelsberger (Launsbach), Manfred Heller (Ruttershausen), Diemar Jürgens (Gießen), Dr. Tim Mattern (Krofdorf-Gleiberg), Dr. Peter Mende (Nordeck), Eckhart Richter (Hungen), Martin Wenisch (Langgöns) und Hans-Erich Wissner (Allendorf/Lda.) mit. Den Schriftsatz übernahm Renate Rullmann (Dauernheim). Das Team besteht seit 2005 in dieser Konstellation.  

Der vorgelegte Bericht stellt Beobachtungsdaten und Besonderheiten aus der heimischen Vogelwelt aus dem Jahr 2010 zusammen, die Daten wurden von über 150 Vogelbeobachtern eingereicht. Den praktischen Nutzen gerade von langfristigen Datensammlungen werde dadurch verdeutlicht, dass nur so zuverlässige Trendaussagen über den Zustand der Vogelbestände möglich seinen. Dies erlaube auch Rückschlüsse auf die Lebensraumqualität. „Das Artenschutzrecht ist ein wichtiges Instrument im Naturschutz geworden, um bestimmte Planungen auf ihre Naturverträglichkeit zu prüfen“, so Zedler. Der Bericht werde daher auch von Behörden und Fachgutachtern zur Bewertung der lokalen Populationen zu Rate gezogen. „Man muss sich hierbei aber bewusst sein, dass der Bericht nur lückenhaft sein kann, denn die Datenlage ist abhängig von den Beobachtern vor Ort und deren Meldungen.“ In diesem Zusammenhang erstellte Günter Guckelsberger eine Übersicht, aus welchen Gemarkungen wie viele der ausgewerteten Meldungen stammen. So werde etwa ein Viertel aller Beobachtungen im Stadtgebiet Hungen gemacht, wobei sich aber davon die meisten auf die Gemarkung Utphe konzentrieren – die Horloffaue ist nun mal ein attraktives Beobachtungsgebiet. Es folgen die Städte Gießen mit 14 und Allendorf mit 11 Prozent aller Beobachtungen.

Abgerundet wird der „Orni-Bericht“ wiederum durch und Fotos verschiedener Vogelarten sowie von regelmäßig kontrollierten Biotopen.

Bezogen werden kann der Bericht für eine Schutzgebühr von 5 Euro bei Günter Guckelsberger, Launsbacher Str. 27 a, 35435 Wettenberg-Wißmar, Tel. 06406-1843. Hier können auch Dauerabonnements bestellt werden.

Die Beobachter werden gebeten, ihre Daten aus dem Jahr 2011 bis 31. Januar 2012 an die Redaktion des Vogelkundlichen Jahresberichts oder den Kreisbeauftragten für Vogelschutz, Karl Herrmann, abzugeben. Auch eventuell nötige Korrekturen der jetzt veröffentlichten Daten sollen eingereicht werden.

 

Bewertungsgrundlage für Gutachter und Behörden

 

NABU legt neuen Vogelkundlichen Jahresbericht vor

 

Kreis Gießen. Erneut erschien unlängst nach nur wenigen Monaten Bearbeitungszeit der „Vogelkundliche Jahresbericht Kreis Gießen“. Der NABU Kreisverband legte damit bereits Band 19 dieser umfassenden Vogelkundlichen Datensammlung vor. Das Büchlein im A5-Format stellt Brut-, Rast- und Zugdaten sowie Besonderheiten aus der heimischen Vogelwelt zusammen. Die Daten wurden von über 150 Vogelbeobachtern gesammelt und eingereicht.

 

„Der Bericht wird nicht nur von den Vogelbeobachtern selbst gelesen, sondern wird ach von Behörden und Fachgutachtern zur Bewertung der Populationen herangezogen, wenn es um bestimmte Vorhaben wie Baugebiete geht“, erläuterte Dr. Achim Zedler, Vorsitzender des NABU Kreisverbands und Redaktionsleiter des Berichts. Zedler und sein Team sind ob dieser Adelung erfreut, sich aber gleichfalls bewusst, dass der Bericht nur lückenhaft sein kann. „Die Datenlage ist abhängig von den Beobachtern vor Ort und deren Meldungen“, betonte er. Dennoch sei das jährlich erscheinende Werk auf hohem Niveau.

 

Abgerundet wird die Auswertung der Vogeldaten des Jahres 2009 durch verschiedene Artikel wie die Vorstellung verschiedener regelmäßig kontrollierter Brutgebiete, das Tagebuch einer Turmfalken-Brut oder die überraschende Wendung bei einer Reiherenten-Brut auf dem Giessener Schwanenteich sowie zahlreiche Farbfotos.

 

Zum Bearbeiter-Team gehören Renate Rullmann (Dauernheim) Günter Guckelsberger (Wißmar), Manfred Heller (Ruttershausen), Dietmar Jürgens (Gießen), Dr. Tim Mattern (Krofdorf-Gleiberg), Dr. Peter Mende (Nordeck), Eckhard Richter (Hungen), Martin Wenisch (Langgöns) und Hans-Erich Wissner (Allendorf/Lda.). „Ohne ehrenamtliches Engagement aller an der aktuellen Ausgabe Beteiligter wäre das Büchlein nicht zustande gekommen, vor allem wäre sie deshalb nicht mehr bezahlbar, da Hunderte Arbeitsstunden kostenlos geleistet wurden“, betonte Zedler und dankte seinen Mitarbeitern. Wer Interesse an einer Mitarbeit hat, kann sich an den NABU-Kreisvorstand oder die Artbearbeiter wenden.

 

Bezogen werden kann der Bericht für eine Schutzgebühr von 5 Euro bei Günter Guckelsberger, Launsbacher Str. 27 a, 35435 Wettenberg-Wißmar, Tel. 06406-1843. Hier können auch Dauerabonnements bestellt werden.

 

Die Beobachter werden gebeten, ihre Daten aus dem Jahr 2010 bis 31. Januar 2011 an die Redaktion des Vogelkundlichen Jahresberichts oder den Kreisbeauftragten für Vogelschutz, Karl Herrmann, abzugeben. Auch eventuell nötige Korrekturen der jetzt veröffentlichten Daten sollen eingereicht werden.

 

 

„Vogelkundlicher Jahresbericht Band 18“ erschienen

 

 

 

Kreis Gießen. Viele Daten stecken wieder in dem Werk und sehr viel Arbeit: Die ornithologischen Daten des Jahres 2008 aus dem Kreis Gießen hat der NABU Kreisverband Gießen wieder im „Vogelkundlichen Jahresbericht“ veröffentlicht, der unlängst erschienen ist. Seit 1993 gibt der größte Naturschutzverband des Landkreises das Werk heraus, in den vergangenen Jahren gelang es, den Band noch im Folgejahr des jeweiligen Berichtszeitraumes herauszugeben.

 

Wie immer ziert der jeweilige Jahresvogel den hellgrünen Einband des Büchleins im A5-Format. Für den Berichtszeitraum 2008 war das der Kuckuck, dem die Beobachter besonders hohe Aufmerksamkeit widmeten, wie aus dem Artkapitel hervorgeht. Insgesamt wurden 27 Brutreviere von den Beobachtern aus dem Kreisgebiet zusammen getragen. Der erste Kuckuck des Jahres wurde am 9. April in der Lahnaue entdeckt, die letzte Sichtung ist für den 18. Juni 2008 datiert. Der „Vogelkundliche Jahresbericht“ enthält darüber hinaus Brut-, Zug- und weitere Beobachtungsangaben zu rund 200 Vogelarten.

 

Erfreut nahmen die Mitarbeiter ihr Exemplar am vergangenen Freitag beim jährlichen „Artbearbeitertreffen“ von „Chefredakteur“ Dr. Achim Zedler entgegen (Foto). „Es ist sehr gut, die Zusammenstellung der Daten recht zeitnah nach den Beobachtungen veröffentlichen zu können, so hat man noch eher einen Bezug als zu älteren Daten“, betonte Zedler. Hessenweit gibt es acht vergleichbare Kreisberichte, die vogelkundliche Daten in ähnlicher Weise veröffentlichen. Im Giessener Bericht sind neben der Fülle von Daten auch kleinere Fachartikel wie zum Beispiel über den Jahresrhythmus der Krähen oder den Einfluss der Landbewirtschaftung auf der Brutverhalten von Feldlerchen sowie zahlreiche Farbfotos enthalten.

 

Zedler richtete ein herzliches Dankeschön an das neunköpfige Team, das mit ihm an der Erstellung des Werkes wirkte. Aber auch den über 150 Meldern von Beobachtungen zollt er seinen Dank, denn „ohne die Meldungen der Beobachter hätte der Bericht keine Grundlage.“ Zum Team der Bearbeiter gehören Günter Guckelsberger, Manfred Heller, Dietmar Jürgens, Tim Mattern, Dr. Peter Mende, Eckhard Richter, Martin Wenisch, Hans-Erich Wissner sowie Renate Rullmann. „Ohne ehrenamtliches Engagement aller an der aktuellen Ausgabe Beteiligter wäre das Büchlein nicht zustande gekommen, vor allem wäre sie deshalb nicht mehr bezahlbar, da Hunderte Arbeitsstunden kostenlos geleistet wurden“, so Zedler. Wer Interesse an einer Mitarbeit hat, kann sich an den NABU-Kreisvorstand oder die Artbearbeiter wenden.

 

Bezogen werden kann der Bericht für eine Schutzgebühr von 5 Euro bei Günter Guckelsberger, Launsbacher Str. 27 a, 35435 Wettenberg-Wißmar, Tel. 06406-1843. Hier können auch Dauerabonnements bestellt werden.

 

Die Beobachter werden gebeten, ihre Daten aus dem Jahr 2009 bis 31. Januar 2009 an die Redaktion des Vogelkundlichen Jahresberichts oder den Kreisbeauftragten für Vogelschutz, Karl Herrmann, abzugeben. Auch eventuell nötige Korrekturen der jetzt veröffentlichten Daten sollen eingereicht werden.

 

Redaktionskonferenz von links nach rechts:

Tim Mattern, Dietmar Jürgens, Martin Wenisch, Dr. Achim Zedler, Günter Guckelsberger, Dr. Peter Mende, Hans-Erich Wissner und Eckhard Richter.

 

 

 

 

Band 14

 

 


 


 

 

 

 

 



 

 
 
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