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Aus
dem Inhalt:
I.vorab:
Mitteilungen des Kreisbeauftragten für Vogelschutz II.Kurzmeldungen
und Mitteilungen III.Termine
2002 IV.„Fundgrube“:
Presseauszüge und Interessantes |
Der
Specht
ist die Sammlung der Informationsblätter des NABU-Kreisverbandes Gießen.
Die Informationen sind nur zum internen Gebrauch bestimmt und sind keine
Veröffentlichung im Sinne des Presserechtes. |
|
Herausgeber:
NABU Kreisverband Gießen e. V.
Vorschläge und Manuskripte bitte an d. Redaktion |
Redaktion:
Tim Mattern, Krofdorf-Gleiberg,
Mitarbeit:
Karl Herrmann, Diethard Heyn |
Konsequentes
Handeln und Präsenz in der Öffentlichkeit sind weiterhin gefordert.
Stärken
Sie die Position des Natur– und Umweltschutzes !
Für Ihre Mitarbeit und Ihr Interesse im ausgehenden Jahr danken die
Vorstandsmitglieder des NABU-Kreisverbandes Gießen und wünschen
Ihnen alles Gute für das Jahr 2002, dem Jahr des Haussperlings.
Hans-Erich Wissner (Vorsitzender)
II.
Kurzmeldungen und Mitteilungen
Mitteilung
der SPECHT-Redaktion
Die
große Anzahl an Ortsgruppen und Vogelschutzbeauftragten ist für
die kreisweite Öffentlichkeitsarbeit schwierig zu überschauen.
So liegen bis dato nur eine Handvoll Informationen vor, welche
Gruppen / Beauftragten im Internet zu finden, bzw. per e-Mail erreichbar
sind.
Für eine Zusammenstellung im nächsten „Specht“ der Internet-Seiten
über Naturschutz im Landkreis Gießen bitte ich nochmals um entsprechende
Mitteilung an mich (Adresse siehe oben).
Der
jeweils aktuelle Specht wird von Karl Herrmann auch ins Internet gestellt.
Es würde einiges an Arbeit sparen, wenn sich Specht-Bezieher mit Internetanschluss
in einen e-mail-Verteiler eintragen lassen, so daß wir an diese Personen
keine gedruckten Exemplare mehr senden müssen, sondern nur noch die
Mitteilung, daß die neue Ausgabe im Internet bereit steht.
Mit
freundlichem Gruß, Tim Mattern-.
FFH-Flächen
Die
Nachmeldeliste der Flora-Fauna-Habitat-Flächen (FFH) wird vom NABU
nochmals überarbeitet. Der Kreisverband bittet die Ortsgruppen FFH-würdige
Flächen schnellstmöglich noch an Dr. Achim Zedler, , zu melden.
Ornithologischer
Jahresbericht
Hinweise
zu beringten bzw. farbmarkierten Vögeln erwünscht
(tma).
Beringungsprojekte leben von der Mithilfe bzw. von den RÜCKMELDUNGEN
von Naturbeobachtern. Nachfolgend einige Adressen, an die ABLESUNGEN gesendet
werden können.
Greifvögel:
Die
Martin-Luther-Universität Halle hat verschiedene Greifvögel (Rot-
und Schwarzmilane und Mäusebussarde) mit farbigen und nummerierten
Flügelbinden gekennzeichnet. Die Markierungen sind bei sitzenden Vögeln
gut mit dem Fernglas abzulesen. Informationen über Aufenthaltsorte
von markierten Vögeln erbittet Dr. M. Stubbe, Institut für
Zoologie, Universität Halle, Domplatz 4, 06099 Halle, Tel.: 0345 /
5526-453 oder –479, Fax 0345 / 5527-314.
Gänse:
Beobachtungen
von Gänsen (v. a. Nil- u. Kanadagänse etc.) mit Ringen und Farbringen
an: Olaf Geiter, Universitität Rostock, Fachbereich Biologie, Allgemeine
und spezielle Zoologie, Universitätsplatz 5, 18055 Rostock, Tel.:
0381 / 498 1944, Fax: 0381 / 1912.
Dohlen:
Informationen
über beringte Dohlen (Aluminiumringe mit Zahlen und Buchstaben, sowie
Farbringe) erbittet Klaus Schmidt, Liebensteiner Str. 118, 36456 Barchfeld,
Tel.: 036961 / 44350.
Kraniche:
(kh).
Im zeitlichen Verlauf eines Jahres treten Kraniche in den meisten Ländern
Europas als Brut- oder Zugvogel bzw. als Überwinterer in Erscheinung.
Detailliertes biologisches Grundwissen zu bestimmten Lebensphasen dieser
attraktiven Großvogelart fehlt weitestgehend. Mit Hilfe der Farbmarkierung,
die ein individuelles Erkennen erlaubt, sollen im Rahmen eines europaweiten
Projektes Informationslücken geschlossen werden.
Das
Beringungsprojekt ist das Ergebnis von Vereinbarungen innerhalb der European
Crane Working Group anläßlich der internationalen Kranichtagungen
von Tallinn, Estland (1989), Orellana la Vieja, Spanien (1994) und Stralsund,
Deutschland (1996).
Seit
Mitte der 1980er Jahre wurde mit roten Kunstoffringen, die eine weiße
Buchstaben-Zahlenkombination enthielten beringt. Ab 1990 erhalten Jungkraniche
am rechten Bein eine Dreifarbkombination und am linken Bein einen Landeskennring,
jeweils über dem Intertarsalgelenk. Neben diesen Kunststoffringen
können die Vögel mit den Metallringen der zuständigen Vogelwarte
versehen werden. Im Rahmen des internationalen Projektes erhalten Kraniche
Landesringe mit den
folgenden
Farben:
-Schweden:
rot; seit 1999: rot-weiß-rot
-Finnland:
gelb; seit 1995: gelb-rot-gelb gelb-schwarz-gelb, gelb-blau-gelb, gelb-weiß-gelb
-Deutschland:
hellblau; seit 1997: blau-weiß-blau; seit 1999: blau-rot-blau; seit
2001: blau-schwarz-blau
-Polen:
grün
-Estland,
Lettland, Litauen: weiß-schwarz-weiß
-Israel:
grün-rot-grün
-Rußland:
weiß
Spanien,
Portugal ohne Landesring.
Informationen
über abgelesene Ringe erbittet :
Kranich-Informationszentrum,
Lindenstr. 27, D - 18445 Groß Mohrdorf, Tel. 038323/80540, Fax 038323/80541.
In diesem Zusammenhang sind möglichst ausführliche Informationen,
z.B. zur Truppgröße, Ort, Datum, Nahrungs-flächenart, Verhalten,
erwünscht.
1.
August bis 20 Februar bejagt werden dürfen. Bisherige Regelung: 01.
September bis 31. März.
Der
Specht stellt eine Ansammlung von Informations-Blättern dar, die der
KV an alle NABU-Gruppen-Vorsitzenden, an alle Ortsbeauftragten für
Vogelschutz, an die Presse, an Verwaltungen, Dienststellen und Behörden
sowie an zahlreiche Interessierte (insgesamt mehr als 170 Ex.) seit vielen
Jahren verschickt – mit nicht geringen Kosten und unter erheblichem Zeitaufwand.
Aus
Beobachtungen, Aussagen bzw. einer gewissen Fragestellung heraus ist uns
bekannt, dass diese INFO-Blätter oft gar nicht die Adressaten der
Vorstände, z.B. Schriftführer, Jugend- oder Kinderwart, Kassierer
oder Beisitzer erreichen, sondern beim Vorsitzenden „liegen bleiben“. Ja
sogar der Vorsitzende ist oftmals nicht informiert, fragt uns nach Terminen
bzw. verpaßt solche glattwegs.
Letztes
Beispiel: Die in einer der vergangenen Jahreshauptversammlungen gewählten
Deligierten des Kreisverbandes haben die Einladung zur Teilnahme an der
Landesvertreter-Versammlung in Wetzlar verpasst.
Zur
Handhabung: Vor dem eigentlichen Specht sind die Blätter des Kreisbeauftragten
für Vogelschutz angeheftet; dies wegen der gemeinsamen Kostenbeteiligung
mit dem NABU-KV. Diese kann man zusammen entnehmen und getrennt aufbewahren.
Dann hat man den Specht „pur“ vor sich.
Die
wegen des besseren Handlings beim Versand links oben vorhandene Klammer
muss beseitigt werden; dann hat man die Informations-Blätter „einzeln“
vor sich.
Daraufhin
sollte der Empfänger – falls er OG-Vorsitzender ist – die Blätter
sorgfältig durchsehen und sortieren, um das wichtigste nicht zu übersehen
(Termine oder dgl.), und für sein Vorstandskollegium zur Verteilung
vorbereiten oder direkt weitergeben (oftmals erweist sich der Postweg als
hilfreich!).
Es
ist für uns unverständlich, wenn ein Vorstandsmitglied einer
OG, das sich soeben mit der Erfassung und Meldung der Neu-Mitglieder befasst,
sich beim Kreisvorstand über die Vorgehensweise erkundigt bzw. informieren
will, dabei erfährt, daß bereits im vorletzten Specht das Procedere
genau beschrieben worden ist, und dann die Frage stellt: Wer bekommt denn
bei uns eigentlich den Specht?
Die
Folgen eines Passagier-Jet-Absturzes auf die französische Wiederaufarbeitungsanlage
La Hague würde die Atomkatastrophe von Tschernobyl weit übertreffen,
errechnete die Expertengruppe Wise für das EU-Parlament. Allein aus
dem kleinsten Abklingbecken für Brennstäbe würde 67-mal
mehr radioaktives Cäsium-137 freigesetzt als 1986 in der Ukraine.
Laut Bundesumweltministerium würde auch keiner der 19 deutschen Atommeiler
Terroranschlägen standhalten. Tschechien hat zum Schutz der umstrittenen
Atomreaktoren in Temelin Luftabwehrraketen in die Region verteilt. Aus:
Greenpeace-Magazin 06/2001 Schutz
vor „Lichtverschmutzung“ Die
Regierung der spanischen Region Katalonien hat ein Gesetz zum Schutz der
Dunkelheit erlassen – und ist damit nach der Lombardei (Italien) und Fauquier
County (Virginia /USA) die dritte Region weltweit, die gegen „Lichtverschmutzung“
vorgeht. Astronomen hatten den Vorschlag ins Parlament eingebracht, da
durch Scheinwerfer, Lichtreklamen und Straßenlaternen kaum noch Sterne
zu sehen waren. Auch Zugvögel, die Sterne als Wegweiser nutzen, geraten
im Lichterkessel der Städte immer wieder in die Irre. Rückendeckung
erhalten die Sternenfreunde auch von Insektenforschern. „Hell erleuchtete
Parks oder kunstvoll angestrahlte Kirchen wirken wie ein Staubsauger für
Insekten“, erklärt der Mainzer Zoologe Gerhard Eisenbeis. Verschwinden
die Mücken und Motten, fehlt Fröschen, Fledermäusen und
Vögeln die Nahrung. Dabei könnten Natriumlampen, deren gelbes
Licht Insekten und Vögel weniger anzieht, für Abhilfe sorgen.
Das Umweltbundesamt hält das Thema Lichtverschmutzung bislang für
weniger eindringlich. Und auch im neuen Naturschutzgesetz ist kein Schutz
vor zu viel Licht vorgesehen Aus:
Greenpeace-Magazin 06/2001. Zum Schmunzeln und zum Nachdenken über.... ...Weihnachtsbeleuchtung 10
Uhr 14: Beim Entleeren des Mülleimers beobachtet Nachbar Ottfried
P. die provokante Weihnachtsoffensive im Nebenhaus und kontert umgehend
mit der Aufstellung des 10 armigen dänischen Kerzenset zu je 15 Watt
im Küchenfenster. Stunden später erstrahlt die gesamte Siedlung
Önkelstieg im besinnlichen Glanz von 134 Fensterdekorationen. Natur
des Jahres 2002 -Alte
Haustierrasse: Angler Rind (GEH / www.g-e-h.de) -Baum:
Wacholder (Schutzgemeinsch. D. Wald / www.baum-des-jahres.de) -Biotop:
(Naturschutz-Akademie Hessen / www.nzh-akademie.de) -Blume: -Fisch:
(Verband Deutscher Sportfischer / www.vdsf.de) -Gemüse:
(www.nutzpflanzenvielfalt.de) -Insekt:(Kuratorium
Ins. d. J. / www.bba.de) -Landschaft:
(Naturfreunde International) -Orchidee:
(AK Heimische Orchideen) -Pilz:
Orangefuchsiger Rauhkopf (Deutsche Mykologische Gesellschaft / www.dgfm-ev.de) -Spinne:(Deutsche
Arachnologische Gesellschaft / www.araches.de) -Tier:(Schutzgemeinsch.
Deutsches Wild) -Vogel:
Haussperling (NABU / www.nabu.de) siehe
auch die Zusammenstellungen auf www.vogel-des-jahres.de
und www.greentime-wettenberg.de.vu , Stand: 20.10.2001 Der
nächste SPECHT erscheint voraussichtlich Ende Februar 2002. Kranichzug
2000 - AG Kranichschutz Groß Mohrdorf meldet: (kh).
Einige von 42 bekannten Kranichplätzen in Deutschland mit der Anzahl
der ermittelten Vögel: Bock27000 Kirr4500 Rügen14152 Küste
insgesamt 42800 Unteres
Odertal12900 Kreis
Prenzlau2200 Großer
Koblentzer See2066 Galenbecker
See3000 Landkreis
Demmin1940 Müritzsee7250 Kölpinsee3080 Varchentiner/Cramoner
See 400 Langenhägener
Seewiesen 2776 Kreis
Bad Doberan1340 Löcknitztal/Parchim300 Schaalsee1400 Oldenburger
See/S-H900 Schorfheide6700 Blumberger
Mühle12 Landkreis
Teltow-Fläming 439 Linum25900 Nauen15000 Gülper
See2003 Untere
Havel6900 Elbe-Beuster/Werder2000 Elbe-Schnackenburg/Wrechow
Polder 1650 Elbe-Lenzener
Wische/Breetzer See2700 Tister
Bauernmoor/Sittensen3850 Ostenholzer
Moor/Walsrode800 Lichtenmoor/Rehgurger
Moor2400 Dubringer
Moor/Hoyerswerder263 Grünhaus/Grünewalde2400 Luckau3800 NSG
"Innerer Spreewald" 800 Dauban/NOL-Kreis135 Dübener
Heide209 Kelme-Stausee/Kelbra10264 auszugsweise
aus: H. Prange, 2001.Kranichzug, -rast und -schutz 2000, Martin-Luther-Universität
Halle-Wittenberg Die
46seitige Broschüre kann im Kranichinformationszentrum Lindenstr.
27, 18445 Groß Mohrdorf bestellt werden Preis
DM 10,- + Porto. Tel.
038323/80540, Fax /80541 email:
gruidae@aol.com I.vorab:
Mitteilungen des Kreisbeauftragten für Vogelschutz II.Mitteilungen
und Termine III.Schnell
informiert: Kurzmeldungen IV.„Fundgrube“:
Presseauszüge und Interessantes Der
Specht
ist die Sammlung der Informationsblätter des NABU-Kreisverbandes Gießen.
Die Informationen sind nur zum internen Gebrauch bestimmt und sind keine
Veröffentlichung im Sinne des Presserechtes. Vorschläge und Manuskripte bitte an d. Redaktion Mitarbeit:
Karl Herrmann, Diethard Heyn II.
Termine und Mitteilungen des Kreisverbandes und der Ortsgruppen Landesvertreterversammlung
am 21. Oktober 2001 (kh) Durch die auf über 3000 angestiegene
Mitgliederzahl besitzt unser Kreisverband nun 8 Delegierten-Stimmen für
die Landesvertreterversammlung. Wer Interesse hat, an der Versammlung in
Wetzlar teilzunehmen, sollte sich unbedingt mit Hans-Erich Wissner (Tel.:
06407 / 63 69) in Verbindung setzen! (Einladung und Tagesordnung siehe
Rückseite!) Mitteilung
der Deutschen Ameisenschutzwarte (DASW) III. Kurzmeldungen / IV
Fundgrube Mauersegler
NABU
Rheinland-Pfalz: 29.08.2001: Am 40. Nestlingstag hat der Kirchwälder
(MYK) Mauersegler die Reise in sein Winterquartier angetreten. Mehrere
Fotos von dem Jungvogel im Nest liegen vor (E. Becker). MILDENBERGER (1984)
gibt für das Rheinland als spätestes Datum den 24.08.1979; SCHUSTER
et al (1983) für den Bodenseeraum den 28.081966 und von KNORRE (1986)
für Thüringen den 17.08.1976 an. Dieses Datum in Kirchwald liegt
also noch im Rahmen. Quelle: www.tiere-pflanzen-rheinland-pfalz.de Dazu
eine Meldung aus Krofdorf-Gleiberg: In der Brutkolonie auf dem Dachboden
von G. Stork begannen im Mai 2 Mauersegler-Paare eine Brut. Wegen schlechten
Wetters brachen sie aber das Brutgeschäft ab und warfen die Eier aus
ihren Nistkästen. Wenig später begann erneut ein Paar, deren
zwei Jungvögel das Nest am 24.082001 verließen. Blick
in eine alte hessische Wetterkarte Immer
wieder wird gerätselt, ob denn die Atomversuche oder die Luftverschmutzung
Schuld an den extremen Wetterverhältnissen seien. Alte Wetteraufzeichungen
geben uns aber Aufschluß darüber, daß auch unsere Vorfahren
viele schlechte Jahre erlebt haben. Man erfährt zum Beispiel folgendes: 1221: Von
Ostern bis Herbst regnete es ohne Unterlaß 1226: Diese
Jahr war ein rechtes Sonnen- aber auch ein Schicksalsjahr. Zuerst verzehrte
eine dauernde Dürre Pflanzen und Früchte. Ende August kam aber
ein großes Unwetter mit verheerenden Folgen, denn Regengüsse
richteten schweren Schaden an. Die Folgen waren Seuchen bei Mensch und
Tier. 1271:Ein
recht regnerisches Jahr: Hungersnot. Aus den Zapfen der Haselstauden und
den Flachsknoten wurde Brot gebacken. Viele Menschen starben den Hungertod. 1303:Große
Hitze und Fruschtteuerung. 1420
bis 1428: Wohlfeile Jahre und gute Zeiten. 1430:Am
Sonntag Cantate (Mai) erfror das Korn auf den Feldern 1442:Sehr
strenger Winter. Am 22. November fingen alle Wasser an, zu frieren. Es
fiel 36 mal Schnee hintereinander. Die Kälte hielt an bis Jakobi. 1464:Ein
sehr wohlfeiles Jahr. Es kostete eine Kuh 2 Gulden, 30 Hühner einen
Gulden, 60 Hähne einen Gulden, 45 Steigen Eier einen Gulden. 1506:In
diesem Jahr wuchs die Frucht in reichem Maße auf den Feldern, wurde
aber restlos von den massenhaft auftretenden Raupen aufgrefressen. 1597:In
den „Hundstagen“ konnte niemand ohne Feuer in den Häusern sein und
ohne warme Kleidung auf dem Feld arbeiten. Am 21. August war es so kalt,
daß man es auf dem Feld kaum aushalten konnte. 1719:Vom
Mai bis August hat es nicht geregnet; es gab kein Heu und auch kein Grummet. 1775:Von
Mitte bis Ende Oktober fiel kein Tropfen Regen. Dann folgt ein grausamer
Winter. Der Schnee lag acht Wochen lang drei Fuß hoch (1 Fuß
= 33 cm). 1789
bis 1793: Diese Jahre waren so trocken, daß eine große Teuerrung
eintrat und es den Menschen sehr schlecht ging. Naturschutz heute: www.naturschutz-heute.de Greenpeace-Magazin: www.greenpeace-magazin.de ZDF
Umwelt: www.umwelt.zdf.de web-Zeitung
der Umweltverbände Der
aktuelle Umweltatlas Hessen kann auf den Seiten des Umweltministeriums
eingesehen werden: www.umwelt.hessen.de Berichte
des Umweltbundesamtes gibt es auf www.umweltbundesamt.de Engagierte
Jugendliche haben die Seiten von www.umweltschutzweb.de
eingerichtet. Die
Stiftung Hessischer Naturschutz präsentiert sich unter www.natur-in-hessen.de Gebrauchte
Gegenstände verschenken statt wegwerfen auf www.alles-und-umsonst.de Den
NABU Kreisverband Gießen finden Sie natürlich unter www.nabu-giessen.de
Der Specht
Informationsblätter des Kreisverbandes Gießen
Oktober 2001
Jubiläum
in Launsbach
Erneute Proteste erforderlich!
Quelle:
„OHGV-Magazin“ N. 8/2001