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Übersicht
SPECHT
Verdrängungswettbewerb
Sind neu eingewanderte Pflanzenarten ein Naturschutzproblem?
von Helge May / NABU-Archiv
Auch wenn es die Bundesregierung immer noch nicht wahrhaben will, für
Zoologen und Botaniker ist es längst Gewissheit: Deutschland ist ein
Einwanderungsland – und das seit Zeiten, als es Deutschland als solches
noch gar nicht gab. Nachdem sich die Natur von der letzten Eiszeit erholt
hatte und bevor die Menschen sesshaft und zu Ackerbauern und Viehzüchtern
wurden, war Mitteleuropa weitgehend von Wald bedeckt. Mit dem Roden des
Waldes für Weiden und Äcker entstanden neue Offenlebensräume.
Diese wurden teilweise von alteingesessenen lichtliebenden Arten besiedelt,
die vorher ein Nischendasein an Waldlichtungen und anderen baumfreien Flächen
führten. Es wanderten aber auch zahlreiche licht- und wärmeliebende
Pflanzenarten aus dem Mittelmeerraum, Kleinasien und den östlichen
Steppen neu ein, vielfach zusammen mit der Einführung neuer Feldfrüchte.
Kleinere Einwanderungswellen gab es später auch durch die römische
Kolonisierung und durch die Klostergärten des Mittelalters. Mit der
"Entdeckung" Amerikas im Jahre 1492 setzte ein weiterer starker Zustrom
neuer Arten nach Europa ein. Unter Botanikern gilt deshalb 1492 als Scheidejahr.
Vorher eingebürgerte Pflanzenarten gelten als Alteinwanderer (Archäophyten),
alle danach gelten als Neuankömmlinge, im Botanikerlatein Neophyten
genannt. Den meisten Neuankömmlingen gelingt es nicht, dauerhaft bei
uns Fuß zu fassen, immerhin 270 neophytische Arten gelten aber inzwischen
als fest eingebürgert.
Die große Mehrheit der Neophyten hat sich für den Laien
unauffällig in bestehende Pflanzengemeinschaften eingepasst, unter
ihnen heute allgemein verbreitete Arten wie Franzosenkraut, Frühlings-Greiskraut,
Strahlenlose Kamille und Persischer Ehrenpreis. Eine zweite Gruppe besiedelt
des wärmeren Klimas wegen fast ausschließlich typische Stadtbiotope
und ist in der freien Landschaft kaum zu beobachten; hierzu gehören
Gehölze wie Sommerflieder (Buddleia), Eschenahorn und Götterbaum.
Auffallend und problematisch dagegen ist eine kleine Gruppe von Hochstauden,
darunter Goldrute, Staudenknöterich und Herkulesstaude. Sie können
mannshohe, kaum durchdringbare Dickichte bilden und verdrängen dabei
die bodenständige Pflanzenwelt oder schwächen zumindest deren
Überlebenskraft.
Sprung über den Gartenzaun
Viele Neubürger wurden ursprünglich als Zierpflanzen in botanische
Gärten eingeführt und von dort führte der Weg in die Hausgärten
oder gleich in die freie Landschaft. Schon um 1650 war der Topinambur als
Nahrungspflanze bekannt. Heute ist er vor allem an den Stromsystemen von
Rhein, Weser und Elbe eingebürgert. Die aus Nordamerika stammenden
licht- und wärmebedürftigen Goldrutenarten wurden im 17. Jahrhundert
eingeführt, Japanischer Staudenknöterich und Sachalin-Knöterich
dagegen kamen erst Anfang des letzten Jahrhunderts zu uns, sie dienten
zeitweise auch als Viehfutter. Das Drüsige oder Indische Springkraut,
beheimatet im westlichen Himalaya, gelangte ebenfalls um 1800 nach Mitteleuropa.
Als letzte der Problemarten kam um die Jahrhundertwende die Herkulesstaude,
auch Riesen-Bärenklau genannt, aus dem Kaukasus als imposante Zierpflanze
in die Gärten.
Der Sprung über den Gartenzaun erfolgte entweder durch flugfähige
Samen wie bei der Goldrute oder durch Ablagerungen von Gartenabfällen
in der freien Landschaft, die Samen oder Bruchstücke des Wurzelstocks
enthielten. Oft wurden die ausbreitungsstarken Arten auch im Garten lästig
und man versuchte, sich ihrer zu entledigen. Heute werden zusätzlich
Samen und Wurzelstücke durch Verlagerung von Erdmaterial bei Straßenbaumaßnahmen
über weite Entfernungen verschleppt.
Eine nicht unerhebliche Rolle spielt das absichtliche Ausbringen von
Samen in die freie Natur. Goldrute, Indisches Springkraut und Riesen-Bärenklau
wurden und werden häufig von Imkern als Bienenweide ausgesät,
wobei neben dem relativ späten Blühtermin gerade die Fähigkeit
zur Massenausbreitung geschätzt wird. Ähnliches gilt für
Kugeldistel, Phacelie und Robinie. Die nordamerikanische Robinie oder Scheinakazie
wird außerdem im Forst als Rohbodenaufbereiter eingesetzt, da sie
wie viele Schmetterlingsblütler über die Wurzeln Luftstickstoff
zu binden vermag. Topinambur hingegen wird wegen seiner zuckerhaltigen
und nahrhaften Knollen immer wieder von Jägern zur Wildäsung
angebaut, in einigen Gegenden wird aus den Knollen Schnaps gebrannt.
Der Boden ist bereitet
Neu ankommende Arten fassen am ehesten auf offenen Böden Fuß.
Bevorzugte Ansiedlungsorte sind deshalb vom Menschen gestörte Stellen
wie Industriebrachen, Bauerwartungsland und neu angelegte Straßenböschungen,
bei den unabsichtlich eingeschleppten Arten liegen die Wuchsorte oft in
der Nähe von Häfen, Güterbahnhöfen oder entlang der
Bahnstrecken, aber auch an Flussufern. Durch die fehlende Konkurrenz anderer
Arten gelingt den Neueinwanderern Keimung und Wachstum hier weitaus besser
als in bereits geschlossenen Vegetationsdecken. Entlang der Flussufer kommen
begünstigend der Nährstoffreichtum des Bodens und die Transportfunktion
des fließenden Wassers hinzu, mit dem Samen und Pflanzenteile flussabwärts
weitergetragen werden. Bei Hochwasser gelangen sie sogar weitab in die
Talräume hinein. Mit der Rodung der natürlichen gewässerbegleitenden
Auwälder wurden für die Neophytenansiedlung ideale Bedingungen
geschaffen.
Topinambur und Springkraut haben ihren Verbreitungsschwerpunkt in den
Ufer- und Auenbereichen, während Knöterich, Goldrute und Herkulesstaude
auch auf trockeneren Ruderalstellen entlang von Straßen und Bahnlinien
und auf Schuttplätzen zu finden sind. Die Goldrute ist zudem äußerst
stark auf Brachen aller Art verbreitet und dringt auch auf degenerierte
Trocken- und Magerrasen vor. Auf landwirtschaftlichen Flächen ermöglicht
gerade das Aussetzen der regelmäßigen Bewirtschaftung der Goldrute
die Ausbreitung.
Natürlich ist die Ausbreitung von Pflanzenarten keine Einbahnstraße.
Umgekehrt hat eine große Zahl europäischer Arten in Amerika
ideale Lebensbedingungen gefunden. Einige wurden bald überall bekannt,
so gilt der Breitwegerich wegen seiner Verbreitung durch die Siedler Anfang
des 19. Jahrhunderts bei den Ureinwohnern als "Fußspur des weißen
Mannes". Andere Arten verursachen große Probleme, wie die bei uns
schon selten gewordene Wassernuss, die in den Großen Seen Nordamerikas
ernsthaft die Schifffahrt behindert.
Der Konkurrenz überlegen
Mehrere Faktoren bedingen die hohe Konkurrenzkraft der Neubürger
gegenüber einheimischen Arten: Neophyten werden bisher praktisch nicht
von Fraßschädlingen oder Parasiten befallen, die die Bestandsentwicklung
auf natürliche Weise kontrollieren. Die Goldrute hat in ihrer nordamerikanischen
Heimat 290 Insektenarten als Fraßschädlinge, die wurden aber
nicht mit importiert – hierzulande hat die Goldrute noch keinen einzigen
Fraßschädling. Goldrute und Staudenknöterich breiten sich
über Wurzelausläufer auch ungeschlechtlich aus. Am unterirdischen
Wurzelstock, dem Rhizom, werden jedes Jahr neue Knospen angelegt, die im
Folgejahr austreiben. Ähnlich ist es beim Topinambur, der kartoffelähnliche
Sprossknollen ausbildet. Aus ein und der selben Mutterpflanze entsteht
so in kürzester Zeit eine große und dichte Herde. Die sehr hohe
Samenproduktion ermöglicht Springkraut und Herkulesstaude die effektive
Ausbreitung. Diese Arten erreichen in kurzer Zeit Wuchshöhen von anderthalb
bis vier Metern. Da sie auch sehr dicht wachsen, werden kleinere und langsamwüchsigere
angestammte Arten beschattet, bis diese verkümmern oder schließlich
ganz verschwinden. An Flussufern können so kilometerlange Reinbestände
von Springkraut oder Staudenknöterich entstehen. Selbst Gehölze
kommen hier auf natürliche Weise nicht mehr hoch. Damit gehen typische
Lebensgemeinschaften aus bestimmten einheimischen Pflanzen und den speziell
daran angepassten Tieren – vor allem Insekten – zugrunde.
Nur wenige Insektenarten sind so wenig spezialisiert, dass sie sich
auch von neuen Arten ernähren – darunter zur Freude der Imker die
Honigbiene. Was die Wildbiene aber nicht kennt, frisst sie nicht, ließe
sich in Abwandlung eines Sprichwortes sagt. So sind von den 429 Wildbienenarten
Baden-Württembergs bisher erst ganze vier bekannt, die Pollen der
Goldrute nutzen. Zum Vergleich: Die von der Goldrute teilweise aus den
Halbtrockenrasen verdrängte Skabiosen-Flockenblume ist nachgewiesen
Pollenlieferant für 32 Wildbienenarten, für sieben davon sind
Flockenblumen ihre einzigen Nahrungsquellen. Für die Wildbienen ein
schlechter Tausch. Auch das Indische Springkraut wird lediglich von drei
weit verbreiteten Hummelarten besucht. Am regen spätsommerlichen Flugverkehr
an Goldrute und Springkraut sind also nur wenige Arten beteiligt. Masse
statt Klasse eben.
Die Rächer der Verdrängten
In natürlichen Ökosystemen richten die vitalen Neuankömmlinge
allerdings nur begrenzten Schaden an. Fast immer wird ihr Vordringen durch
vorherige vom Menschen verursachte Veränderungen erst möglich
oder wenigstens stark begünstigt. Die Reaktion mancher Naturfreunde
auf bunt blühende Springkräuter und Goldruten lässt sich
deshalb rational eigentlich nicht begründen. Gestandene Naturschützer
ziehen plötzlich als wildgewordene Sensenrambos oder Rächer der
Verdrängten durch die Feldmark – in den Jackentaschen immer einen
Vorrat an Kupfernägeln, um sie bei passender Gelegenheit an falscher
Stelle wachsenden Essigbäumen ins hölzerne Herz zu treiben.
Vielleicht macht sich hier auch die sonstige Ohnmacht des Naturschützers
Luft, ist es doch einfacher, einen Flecken Springkraut niederzumähen,
als eine Autobahn zu verhindern. Ganz sicher steht dahinter auch die alte
Frage, wie und zu welchem Zweck Naturschutz eigentlich zu betreiben ist.
Wenn denn der Istzustand oder gar ein historischer Zustand erhalten werden
soll, müssen höhere Artenvielfalt garantierende Bewirtschaftungsformen
wieder eingeführt oder durch Pflegemaßnahmen simuliert werden.
Wäre der oben erwähnte Halbtrockenrasen weiter durch Beweidung
genutzt, hätte die Goldrute gar keine Chance, die Flockenblume zu
verdrängen. Das Vordringen der Goldrute ist in diesem Fall kein Neophytenproblem,
sondern eines der Standortveränderung und der natürlichen Sukzession.
Mit einheimischen Arten wie Landreitgras oder Wacholder könnten die
Wildbienen genauso wenig anfangen. Wo es aber um Schutz und Entwicklung
naturnaher Ökosysteme geht, um wirksamen Naturschutz über den
biologisch vernachlässigbaren Zeitraum eines Menschenlebens hinaus,
da ist der Halbtrockenrasen mit seinen Flockenblumen Nebensache und die
Bekämpfung von Goldrute und Konsorten ist erst recht überflüssig,
ja kontraproduktiv, denn sie lenkt von den wirklichen Umweltproblemen ab.
Bekämpfungsmaßnahmen: Köpfen, ausreißen, beschatten
Die gezielte Bekämpfung ausbreitungsfreudiger Neophyten kann in
bestimmten Fällen auch aus Naturschutzsicht sinnvoll sein, etwa wenn
schützenswerte Lebensgemeinschaften bedroht sind oder Biotope und
Landschaftsstrukturen mit ihrer typischen Tier- und Pflanzenwelt wiederhergestellt
werden sollen. Nach einer Untersuchung im Auftrag des baden-württembergischen
Umweltministeriums haben sich folgende Methoden bewährt:
Das Indische Springkraut ist eine einjährige Art. Es genügt
also, die Samenverbreitung zu verhindern. Das Springkraut lässt sich
sehr gut ausreißen, auch die Mahd während der Blüte ist
sehr wirkungsvoll. Da es an den Sprossknoten leicht zur Wiederbewurzlung
kommt, müssen ausgerissene Pflanzen und das Schnittgut unbedingt abgeräumt
und kompostiert werden. Auch gezielte Überflutung mit mindestens einer
Woche Staunässe bringt die Jungpflanzen zum Absterben.
Topinambur vermehrt sich kaum über Samen, hier müssen die
Knollen entfernt oder die Knollenbildung verhindert werden. Neben dem mühsamen
Ausgraben und Absammeln der Knollen im Winterhalbjahr hilft vor allem ein
zweimaliger Schnitt Ende Juni und Ende August. Die Knollenbildung wird
damit fast vollständig unterdrückt, der Schnitt muss aber mehrere
Jahre durchgeführt werden, bis alle Knollen aufgezehrt sind. Topinambur
braucht sehr viel Licht, Beschattung durch Anpflanzung von Gehölzen
ist deshalb gerade an Flussufern aus Naturschutzsicht die beste Bekämpfungsmethode.
Auch bei Sachalin-Knöterich und Japanischem Staudenknöterich
ist Beschattung durch Gehölze die beste und auf lange Sicht wohl auch
einzige erfolgreiche Methode. Auf mehrmaligen Schnitt reagieren die Staudenknöteriche
eher mit verstärktem Austrieb und Wurzelbildung, bestenfalls – bei
wenigstens vier bis fünf Schnitten jährlich – mit Auslichtung
der Bestände.
Den Goldrutenarten ist schwer beizukommen, weil sowohl der Samenflug
wie auch die Wurzelausbreitung verhindert werden müssen. Je nach Größe
des Bestandes und eventuell notwendiger Rücksichtnahme auf die Begleitflora
gibt es eine ganze Reihe von erfolgreichen Methoden. Dazu gehören
ein wenigstens zweimaliger Schnitt, das Abdecken mit lichtundurchlässiger
Folie und das zweimalige Zerhacken der Wurzeln mit einer Motorhacke. Das
Abflämmen der Goldrutenbestände ist zwecklos, da dies die Rhizomausbreitung
sogar noch fördert.
Die Herkulesstaude ist zwei- bis dreijährig, sie bildet also zunächst
nur eine Blattrosette und blüht erst im zweiten oder dritten Jahr.
Die einfachste und wirksamste Bekämpfungsmethode ist das Abschneiden
sämtlicher Blütendolden vor der Samenreife. Die Pflanze stirbt
dann ab und treibt auch im Folgejahr nicht wieder aus. Ein Mahd vor der
Blüte dagegen lässt die Herkulesstaude immer wieder nachtreiben.
Da im Boden noch Samen lagern, müssen die Maßnahmen mehrere
Jahre wiederholt werden. Vorsicht: Gelangt Pflanzensaft auf die Haut, kommt
es unter Einfluss des Sonnenlichts zu schmerzhaften Hautverbrennungen.
Die Vogelschutzgruppe Hangelstein-Wieseck berichtet:
Uferschwalbenwand wurde angenommen
(kh) „Reinhard Schneider, der geschäftsführende Gesellschafter
der DERA Mineral GmbH, hatte es si ch gewünscht und die Wiesecker
Vogelschützer hatten es erhofft, dass die Uferschwalben in diesem
Jahr wiederkommen, um zu brüten“, sagt Karl Herrmann, Pressewart der
Hangelsteiner, der dabei gewesen war, als man sich im zeitigen Frühjahr
in der Sandgrube am Nordkreuz getroffen hatte, um gemeinsam die Errichtung
einer Steilwand zu besprechen, was später auch durch Betriebsleiter
Rudolf Klein realisiert worden war. Nun ist das Brutgeschäft
in der Schwalbenkolonie in vollem Gange: An der Wand sind etwa 70 Röhren
bzw. Löcher zu erkennen, was auf etwa 50 Brutpaare schließen
lässt, schätzt der Ortsbeauftragte für Vogelschutz, Horst
Rau. Bemerkenswert: Auch in diesem Jahr ist schon wieder ein Waschbär
aktiv geworden und hat versucht, von oben an die vermeintliche Nahrungsquelle
zu gelangen, allerdings vergeblich. Das schlaue Tier hat es dann auch von
unten versucht und hat in etwa zwei Meter Höhe (!) eine regelrechte
Höhle gebuddelt. Doch auch hier blieb ihm der Erfolg versagt. „Glück
für die Schwalben“, meint Vorsitzender Wolfgang Bellof. (5.7.2002)
Erfassung der Vogel-Bruteviere um Rodheim-Bieber und Vetzberg
(kh) „Um einmal Zahlen zu bekommen“, argumentiert einer der Biebertaler
Beauftragten der Staatlichen Hessischen Vogelschutzwarte Frankfurt, Karl
Herrmann – zuständig für Rodheim-Bieber und Vetzberg – seine
diesjährigen Zählungen der Vogel-Bruteviere. Dabei hat er in
der Zeit vom 20. April bis zum 10. Mai alle Gemarkungsteile um Rodheim-Bieber
und Vetzberg herum – die Ortskerne ausgenommen, aber mit den man Königsberg
und Fellingshausen grenzenden Bereichen – in den frühen Vormittagsstunden
abgegangen und alle singenden bzw. zu beobachtenden Vögel notiert.
Am Ende standen 34 Arten auf seiner Liste, die er in etwa 850 Revieren
feststellen
konnte, “von A wie Amsel bis Z wie Zilpzalp“, sagt Herrmann. In der
Häufigkeit steht der Buchfink mit 126 an der Spitze gefolgt von der
Amsel mit 119, der Mönchsgrasmücke mit 90 sowie dem Zilpzalp
mit 79 Brutrevieren. Die Zahl 74 für die Feldlerche steht für
die landwirtschaftliche Struktur um die begangenen Orte, was auch für
die Ringeltaube als Körnerfresser mit 54 zutrifft. Rabenkrähe,
Elster und Eichelhäher fallen kaum ins Gewicht (19,8,6 Reviere). Erfreulich
die Zahl bei den Zaunkönigen mit 59, Goldammer mit 37 sowie Singdrossel
mit 27 und Rotkehlchen mit 24 Revieren. Auffallend stark vertreten ist
der Grünsspecht mit 10 Brutrevieren. Karl Herrmann betont, dass diese
Zahlen subjektiv sind und nicht repräsentativ im Sinne von Erhebungen
sein können. Aber sie sind ein erster Ansatz, um in den folgenden
Jahren Vergleiche ziehen zu können.
Vogelkenner werden bestimmte Arten vermissen, was daran liegt, dass
spät aus ihren Winterquartieren ankommende Arten wie Rohrsänger,
Neuntöter oder Turteltauben ihre Reviere erst etwa ab Mitte Mai besetzen.
Der Ochse unter den Fröschen erobert Mitteleuropa
(tma). Der Ochsenfrosch, eine nordamerikanische Amphibienart, wird
bis zu 2,5 kg schwer, seine Ruderfüße sind so groß wie
die Hände eines erwachsenen Menschen. Er vertilgt alles, was ihm vor
sein riesiges Maul kommt: Von Insekten über andere Amphibien bis zu
Mäusen und kleinen Vögeln.
Von einigen deutschen Ochsenfrosch-Haltern ausgesetzte Exemplare eroberten
im Stillen die Rheinauen bei Karlsruhe. Mittlerweile sind die mächtigen
Frösche dort zur Plage geworden. Außerdem besteht die Gefahr,
dass die Weitspringer (Sätze bis zu 3m sind keine Seltenheit) sich
von dort und anderen Epizentren in Europa aus über den Kontinent verbreiten
könnten. Selbst die Kaulquappen, die ein bis drei Jahre im Wasser
leben richten durch ihre Größe und Gefräßigkeit bereits
erhebliche Schäden in der Unterwasser-Fauna an. In Karlsruhe wurde
eigens ein Biologe eingestellt, um die Ochsenfrösche – die nicht in
unser Ökosystem gehören- wieder auszurotten, damit diese nicht
die einheimische Amphibienfauna vernichten und weitere Schäden anrichten.
Nachts lassen sie sich vom Scheinwerferlicht geblendet leicht einfangen,
die Kaulquappen werden in Zusammenarbeit mit Anglern und Fischern elektrisch
betäubt und abgefischt. Die eingeschläferten Frösche werden
außerdem einer Magenuntersuchung unterzogen. Man hat neben allerhand
Kleinsäugern, Fischen und Amphibien sogar junge Enten in den Froschmägen
gefunden.
(Quelle: TV-Sendung „Quarks & Co.“)
Tagung Energiepflanzen
In Zusammenarbeit mit EUROSOLAR, ETI Brandenburg und dem Fachverband
Biogas e.V. veranstalten meine Firma und das ATB in Potsdam am Mo.
und Di, 18. und 19. November 2002 in der IHK Potsdam eine 2-tägige
Tagung zu Grünem GasTM und Energielandwirtschaft. Dazu laden wir ganz
herzlich ein. Auf der Tagung werden europaweit erstmalig Potentiale und
Energieerträge von Energiepflanzen innerhalb selektiver Erntestadien,
die nasse Gaswäsche als Gasaufbereitungstechnologie, neue Energiedienstleistungen,
Anforderungen an die Einspeisung aus DVGW und rechtlicher Sicht, und als
Höhepunkt Ökobilanzen der gesamten Verfahrenskette von der Landwirtschaft
bis zum Grünen GasTM in Haushalten (Brennwertthermen, Brennstoffzellen)
und im Verkehr in einem neuen und innovativen Gesamtzusammenhang vorgestellt.
Vergleichende Energie- und Ökobilanz der Treibstoffe Biogas und flüssiger
Biotreibstoffe oder fossiler Treibstoffe werden vorgestellt. Ist die Stromeinspeisung
vor Ort besser als die Verwertung von Grünem GasTM nach Einspeisung
in das Gasnetz? Wir erwarten von den Teilnehmern viele Fragen und eine
spannende Diskussion.
Mit freundlichen Grüssen
Dr. Wolfgang Tentscher
eco Naturgas Handels GmbH
T: 030-79780447, 0175-5945106
F: 030-79780448
www.biogas4all.de
Vorsicht bei Zecken-Bissen
(tma) Jeder, der viel in Wald und Feld unterwegs ist kennt die lästigen
kleinen Blutsauger: Zecken, auch Wald- oder Holzböcke genannt. Die
Zecken (wissenschaftlich Ixodes nrizinus) gehören zu den Spinnentieren.
Man findet sie zwischen März und Oktober, ihr Hauptaktivitätszeit
ist gerade jetzt in Mai und Juni, vor allem bei Temperaturen zwischen 16
und 20°C. Es ist ein Irrglaube, daß die 2-4 Millimeter großen
Tiere sich von den Bäumen fallen lassen. Stattdessen lauern sie auf
Grashalmen und Büschen auf warmblütige Tiere, an denen sie sich
im Vorbeigehen festklammern. Bevor sich eine Zecke festsaugt kann einige
Zeit vergehen, da sie zunächst eine dunkle Stelle mit weicher Haut
sucht. Beim Menschen krabbelt sie daher besonders gerne in Kniekehlen,
Achselhöhlen, auchnabel und den Intimbereich.
Zecken können gefährliche Krankheiten übertragen: Viren
können eine Form der Gehirnhautentzüdung (FSME) verursachen,
Borelliose wird dagegen durch Bakterien erregt. Gegen FSME kann man sich
impfen lassen, allerdings kommen Zecken als FSME-Überträger hauptsächlich
in Süddeutschland vor. Gegen Borelliose gibt es keine Impfung. Wenn
nach einem Zeckenbiß ein rötlicher Kranz um die Bißstelle
entsteht oder rote Flecken an anderen Körperstellen auftauchen (Wanderröte)
sollte man sich von einem Arzt untersuchen lassen. Früh genug erkannt,
lässt sich die schmerzhafte Krankheit in den Griff bekommen.
Um nicht gebissen zu werden, sollte man bei seinen Spaziergängen
vor allem lange und möglichst enganliegende Kleider tragen, eine Kopfbedeckung
ist auch sinnvoll. Wenn möglich sollte man hohes Gras und Buschwerk
meiden. Laut einem Test des Fernsehmagazins "Extra" halten die meisten
Cremes und Öle, die vor Zecken schützen sollen nicht das, was
sie versprechen. Lediglich Produkte von "Autan Familiy", "Zanzarin", "Taoasis"
und "Nexa Lotte" erzielten beim Praxistest eine zufriedenstellende Wirkung.
Hat sich dennoch einmal eine Zecke festgesaugt, dann muss man sie mit
einer Pinzette vorsichtig herausziehen. Man sollte darauf achten, die Zecke
nicht zu quetschen oder den Kopf abzureißen.Unter keinen Umständen
darf der Parasit vorher mit Öl, Kleber oder Wachs behandelt werden.
Dadurch wird das Risiko einer Infektion größer, da die Zecke
mehr Speichel abgibt.
Simba geht oben ohne: Immer mehr Löwen in Kenia sind mähnenlos
Unter Kenias Königen der Savanne macht sich Kahlschlag breit.
Forscher aus
aller Welt raufen sich die Haare über die mähnenlosen Löwen.
Von Antje Passenheim, dpa
Nairobi (dpa) - Im ältesten Nationalpark des ostafrikanischen
Landes, dem Tsavo, sind die Männchen ohne typischen Kopfschmuck zwar
eine Attraktion. «Was ist nur mit unseren Löwen los»,
fragt sich jedoch auch Samuel Kasiki von derKenianischen Wildschutzbehörde
(KWS).
«Heute nacht schläft der Löwe», sagt Biologe
Kasiki. In seiner Forschungsstation, rund 60 Kilometer südöstlich
von der nächsten Ortschaft Voi bereiten er und seine Kollegen eine
haarige Sache vor. «Wir entnehmen einem betäubten mähnenlosen
Löwen Haarproben, um sie anschließend genetisch zu untersuchen»,
erläutert er im Gespräch mit der Deutschen Presse-Agentur (dpa).
Kasiki und andere Wissenschaftler brüten seit vier Jahren über
dem Phänomen der Tsavo-Löwen. Unter den bis zu 300 Löwen
des gesamten Schutzgebietes komme inzwischen die Mehrheit ohne den zotteligen
Kopfschmuck daher.
«Ursprünglich dachte man, diese Löwen seien nahe Verwandte
der Höhlenlöwen», erklärt Kasiki. Doch er wie auch
ein parallel arbeitendes Wissenschaftsteam aus den USA führen den
mangelnden Haarwuchs eher auf klimatische Gründe zurück. Der
küstennahe Tsavo-Park ist sehr heiß. Der mit knapp 22.000 Quadratkilometern
größte Nationalpark Kenias ist mit seiner roten Erde bekannt
für seine Weitläufigkeit und Trockenheit.
«Die Männchen stehen dauernd unter Hitze- und Futterstress.
Vermutlich wächst ihre Mähne daher erst gar nicht», zitiert
das Magazin «National Geographic Deutschland» in seiner Juni-Ausgabe
die amerikanische Tsavolöwen-Forscherin Peyton West.
«In der Tat sind die meisten Löwen, die ihr Revier auf offenen
Flächen haben, mähnenlos», unterstreicht ihr kenianischer
Kollege Kasiki. «Die Tiere hingegen, die sich hauptsächlich
im schattigen Gebüsch bewegen, haben überwiegend Mähnen.»
Kasikis Team folgt unter anderem der Fährte eines Männchens mit
eingebautem Funksender, um Erkenntnisse über das Gruppenverhalten
der mähnenlosen Macker zu bekommen.
«Wir nehmen an, dass sie aggressiver als andere Löwen sind»,
erklärt der Forscher. «Während in einem Löwenrudel
in der tansanischen Serengeti bis zu drei Männchen miteinander auskommen,
duldet ein mähnenloser Tsavolöwen-Mann keinen anderen neben sich.»
Die KWS-Forscher interessierten sich daher auch für den Pegel des
männlichen Geschlechtshormons Testosteron.
Die Tsavo-Löwen gelten als die bislang unerforschtesten Löwen
des Landes. Sie sind außerordentlichen groß und stark und gelten
als besonders aggressiv. «Eine Löwin nimmt es hier etwa locker
mit einem kräftigen Kaffernbüffel auf», sagt Kasiki. Die
Löwen seien zudem sehr angriffslustig.
Aber auch als «Menschenfresser» machten sie sich zu Beginn
des 20. Jahrhunderts einen Ruf, als Arbeiterkolonnen der Zuglinie von Mombasa
nach Uganda ihren Weg durch das Dickicht des Dschungels bahnten. Mindestens
28 indische Bahnarbeiter, einen britischen Ingenieur und einen Polizisten
sollen die Tsavolöwen auf dem Gewissen haben.
«Ob sie damals noch Mähnen trugen, weiß niemand»,
sagt Kasiki, «Doch ihren bösen Ruf als Menschenfresser»,
meint der Wissenschaftler nach 15 Jahren Erfahrung, «den tragen sie
heute mit Sicherheit zu Unrecht.»
(Quelle: www.vistaverde.de)
Erdhörnchen: Sparsame Winterschläfer
Erdhörnchen, die in der sibirischen Taiga den Winter überstehen
wollen, müssen robuste Tiere sein. Wie ihr Winterschlaf abläuft,
haben russische Biologen jetzt untersucht.
(jkm) - Bis auf -50 Grad Celsius können die Temperaturen in der
Taiga sinken und die frostfreie Zeit dauert kaum länger als hundert
Tage. Innerhalb von drei Monaten müssen die Erdhörnchen 30 bis
40 Prozent an Körpergewicht zulegen, damit sie in den langen dunklen
Wintern von den Reserven zehren können.
Den Beobachtungen russischer Biologen zufolge legt sich das Erdhörnchen
schon im frühen Oktober zur Ruhe, wenn in der Taiga der erste Schnee
fällt. Der Winterschlaf verläuft aber nur in kurzen Intervallen;
selbst in der ruhigsten Phase im Dezember und Januar erwachen die Tiere
noch alle 12 bis 14 Tage. Weil sie aber keine Nahrungsvorräte anlegen
und den Bau nicht verlassen,
unterliegen sie starken Gewichtsschwankungen.
Um den Stoffwechsel der Erdhörnchen zu untersuchen, fingen die
Biologen im Herbst einige Tiere ein und sperrten sie in Kältekammern,
in denen die winterlichen Temperaturen und Lichtverhältnisse simuliert
wurden. Tatsächlich fielen die Hörnchen in ihren gewohnten Schlafrhythmus.
Bis zu zwanzig mal am Tag legten die Forscher ihre unfreiwilligen Gäste
auf die Waage und konnten so die Gewichtsverluste über Monate dokumentieren.
Die kleinen Schläfer ließen sich durch das Wiegen nicht aus
der Ruhe bringen und überstanden die Gefangenschaft problemlos, schreiben
die Forscher im "Russian Journal of Ecology".
Ihren Messungen zufolge werden in der ersten Phase des Winterschlafs
die Reserven am schnellsten abgebaut, weil die Tiere am häufigsten
erwachen. Je schwerer das Tier im Herbst war, umso höher fiel sein
Gewichtsverlust aus.
Erwachsene Erdhörnchen von bis zu 800 Gramm verloren innerhalb
von 150 Tagen 32 Prozent Gewicht. Leichte Jungtiere nahmen dagegen unter
gleichen Bedingungen nur 18 Prozent ab.
Erdhörnchen verbrennen ihren Winterspeck ausgesprochen sparsam,
sagen die Forscher. Die Tiere schwitzen dabei auch kaum Feuchtigkeit aus.
Dies ermöglicht es auch kleinen Exemplare mit wenig Reserven, bis
zum Frühling durchhalten zu können.
(Quelle: www.vistaverde.de)
Zur Einladung zum vergangenen Ortsgruppen-Treffen:
Hallo Karl,
leider lag mir die Einladung zum OG-Treffen nach einem Kurzurlaub übers
Wochenende erst am Mo Abend, dem 2.9.2002 vor. Poststempel mit Datum ist
nicht vorhanden. Die Einladung ist datiert vom 27.08.2002. Ich vermute
eine Panne beim Versand. Leider war eine Teilnahme unserer OG nicht mehr
möglich. Gleichwohl habe ich Verständnis für den hohen Zeitdruck,
unter dem Ihr - als Ehrenamtliche - Eure Arbeit mit großem persönlichen
Einsatz erledigt. Bis zur nächsten Gelegenheit.
Herzliche Grüße, Dr. Hans v. Rechenberg, 35418 Buseck/Großen-Buseck
Anmerkung der Redaktion: Es lag beim Versand keine Panne vor, die Einladung
wurde nur recht spät – nämlich am 27.08.2002 - verschickt. Allerdings
benötigt die Post beim Ausliefern von Infopost-Sendungen immer einige
Tage mehr als bei Standartbriefen. Allerdings ist auch zu berücksichtigen,
dass die Termine der OBV-Tagungen und Ortsgruppentreffen bereits ab Jahresbeginn
ständig veröffentlicht werden und somit allen Interessierten
rechtzeitig bekannt sein sollten.
Beauftragter für Vogelschutz
der
Staatlichen Vogelschutzwarte für Hessen, Rheinland-Pfalz und Saarland
für den
Landkreis Gießen
Planungsgruppe Prof. Dr. V. Seifert
Breiter Weg 114
35440 Linden-Leihgestern
Windenergieanlagen – Standortanalyse für den Bereich Pohlheim
Sehr geehrter Herr Prof. Seifert,
im Regionalplan Mittelhessen ist der Bereich „Obersteinberg“ und „Wartberg“
(zwischen Grüningen / Watzenborn-Steinberg/Leihgestern) für die
Nutzung von Windenergie darge-stellt.
Aufgrund der gerade in diesen Fällen erforderlichen besonders
gründlichen Abwägung wer-den die bereits im Vorfeld durch den
Landesverband Hessen im Naturschutzbund Deutsch-land (NABU) gesammelten
Daten auf diesem Wege zusammenfassend vorgelegt.
1. Der Höhenrücken zwischen Giessener Becken und Wetterau
führt bei der Errichtung von Windenergieanlagen zu einer von allen
Seiten des südlichen Kreisgebietes optisch stö-renden Landschaftsverschandelung.
2. Die örtlichen Beauftragten für Vogelschutz haben zusammen
mit den NABU-Ortsvereinen, bzw. HGON-Mitarbeitern Datenerfassungen
bei den ziehenden Großvö-gel in der Zeit von Mitte Februar 2000
bis Ende Dezember 2001 im Bereich des dortigen „Limes“ und der als markanten
Punkt sichtbaren „Grüninger Warte“ durchgeführt.
3. Insgesamt wurden beim Frühjahrs- und Herbstzug etwa 3.700 Kraniche
über dem in Re-de stehenden geplanten Gebiet nachgewiesen, es handelt
sich hier um einen räumlich begrenzten Korridor der regelmäßig
von Kranichen als Flugroute genutzt wird.
4. Unabhängig davon konnten beim Herbstzug des Jahres 2001 ca.
30 Exemplare des Ro-ten Milans dokumentiert werden, die den gleichen Zugweg
regelmäßig nehmen.
5. Bei einer Realisierung der Flächen zur Windenergienutzung muss
davon ausgegangen werden, dass darüber hinaus neben ca. 4 Exemplaren
der Kornweihe , die dort überwin-tern, weitere bisher nachgewiesene
Brutpaare von Schwarzmilan, Baumfalke, Roter Mi-lan und evtl. Wiesenweihe
(Brutverdacht) als Vertreter der im Bestand bedrohten „Rote –Liste- Arten“
ihren Lebensraum verlieren werden.
Im Hinblick auf die Tatsache, dass mittelfristig eine sog. Konzentrationszone
für Windener-gieanlagen entstehen wird, kann aus ornithologischer
Sicht dem Vorhaben nicht zuge-stimmt werden.
Mit freundlichen Grüssen
Alfred Görlach
Zugvogel-Paten gesucht!
Der NABU – dem Storch verpflichtet
Der NABU fühlt sich dem Weißstorch verpflichtet – schließlich
ist er der Wappenvogel des Verbandes. Verschiedene Storchenzentren
und natürlich zahlreiche regionale NABU-Gruppen setzen
sich seit Jahren für den bedrohten Vogel ein. Das NABU-Institut für
Vogelschutz im schleswig-holsteinischen Storchendorf Bergenhusen ist als
bundesweite Fachinstitution des NABU zum Thema Weißstorch tätig.
Hier werden Forschungsprogramme zum Weißstorchenschutz durchgeführt.
Wichtig bei allen Schutzbemühungen ist die Aufklärung der Bevölkerung.
Der Weißstorch – ein Vogel von Welt.
Den Weißstorch kennen die Menschen vor allem als Überbringer
des Nachwuchses, Frühlingsbote und Glücksbringer. Durch seine
Bekanntheit wurde der Vogel in den letzten Jahren aber auch zu einer
Symbolfigur des Naturschutzes. Um ihn zu schützen, ist vor allem die
Wiederherstellung und Erhaltung seines typischen Lebensraumes notwendig.
Sie können den Storch und andere Zugvögel schützen: Werden
Sie Zugvogel-Pate! Jedes Jahr machen sich riesige Schwärme von Zugvögeln
auf die Reise. Doch für Tausende von ihnen endet der Vogelzug tödlich.
Sie kommen an Strommasten und –leitungen ums Leben, werden auf ihren Routen
abgeschossen , als Lockvögel für Artgenossen missbraucht oder
mit Netzen gefangen. Der NABU setzt sich für ein endgültiges
Verbot der Zugvogeljagd ein und sorgt für die Aufklärung
der Öffentlichkeit. Gefährliche Strommasten sollen entschärft
und Rast- und Brutgebiete geschützt werden. Machen Sie mit: Werden
Sie Zugvogel-Pate!
Bitte schneiden Sie den angehängten Teil aus, füllen ihn
aus und schicken ihn an folgende Adresse:
NABU, Ulrike Maas, 53223 Bonn
...................................hier abschneiden.................................................................................
Auf dem Weg in die Heimat sind viele Zugvögel in Gefahr....
O Ja, ich werde Zugvogel-Pate...
........................................................................
Kontoinhaber
...und helfe mit einer regelmäßigen Spende von .......................................................................
O 5 EURO
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O ½-jährlich
O jährlich ab,
Als Dankeschön erhalten Sie eine auf
Ihren Namen ausgestellte Urkunde und
zweimal im Jahr aktuelle Infos mit der
Absender:
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