NABU Kreisverband Gießen e. V.
- SPECHT-Ausgabe 3/2002 -
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Verdrängungswettbewerb
Sind neu eingewanderte Pflanzenarten ein Naturschutzproblem?
von Helge May / NABU-Archiv
Auch wenn es die Bundesregierung immer noch nicht wahrhaben will, für Zoologen und Botaniker ist es längst Gewissheit: Deutschland ist ein Einwanderungsland – und das seit Zeiten, als es Deutschland als solches noch gar nicht gab. Nachdem sich die Natur von der letzten Eiszeit erholt hatte und bevor die Menschen sesshaft und zu Ackerbauern und Viehzüchtern wurden, war Mitteleuropa weitgehend von Wald bedeckt. Mit dem Roden des Waldes für Weiden und Äcker entstanden neue Offenlebensräume. Diese wurden teilweise von alteingesessenen lichtliebenden Arten besiedelt, die vorher ein Nischendasein an Waldlichtungen und anderen baumfreien Flächen führten. Es wanderten aber auch zahlreiche licht- und wärmeliebende Pflanzenarten aus dem Mittelmeerraum, Kleinasien und den östlichen Steppen neu ein, vielfach zusammen mit der Einführung neuer Feldfrüchte.
Kleinere Einwanderungswellen gab es später auch durch die römische Kolonisierung und durch die Klostergärten des Mittelalters. Mit der "Entdeckung" Amerikas im Jahre 1492 setzte ein weiterer starker Zustrom neuer Arten nach Europa ein. Unter Botanikern gilt deshalb 1492 als Scheidejahr. Vorher eingebürgerte Pflanzenarten gelten als Alteinwanderer (Archäophyten), alle danach gelten als Neuankömmlinge, im Botanikerlatein Neophyten genannt. Den meisten Neuankömmlingen gelingt es nicht, dauerhaft bei uns Fuß zu fassen, immerhin 270 neophytische Arten gelten aber inzwischen als fest eingebürgert.
Die große Mehrheit der Neophyten hat sich für den Laien unauffällig in bestehende Pflanzengemeinschaften eingepasst, unter ihnen heute allgemein verbreitete Arten wie Franzosenkraut, Frühlings-Greiskraut, Strahlenlose Kamille und Persischer Ehrenpreis. Eine zweite Gruppe besiedelt des wärmeren Klimas wegen fast ausschließlich typische Stadtbiotope und ist in der freien Landschaft kaum zu beobachten; hierzu gehören Gehölze wie Sommerflieder (Buddleia), Eschenahorn und Götterbaum. Auffallend und problematisch dagegen ist eine kleine Gruppe von Hochstauden, darunter Goldrute, Staudenknöterich und Herkulesstaude. Sie können mannshohe, kaum durchdringbare Dickichte bilden und verdrängen dabei die bodenständige Pflanzenwelt oder schwächen zumindest deren Überlebenskraft.
Sprung über den Gartenzaun
Viele Neubürger wurden ursprünglich als Zierpflanzen in botanische Gärten eingeführt und von dort führte der Weg in die Hausgärten oder gleich in die freie Landschaft. Schon um 1650 war der Topinambur als Nahrungspflanze bekannt. Heute ist er vor allem an den Stromsystemen von Rhein, Weser und Elbe eingebürgert. Die aus Nordamerika stammenden licht- und wärmebedürftigen Goldrutenarten wurden im 17. Jahrhundert eingeführt, Japanischer Staudenknöterich und Sachalin-Knöterich dagegen kamen erst Anfang des letzten Jahrhunderts zu uns, sie dienten zeitweise auch als Viehfutter. Das Drüsige oder Indische Springkraut, beheimatet im westlichen Himalaya, gelangte ebenfalls um 1800 nach Mitteleuropa. Als letzte der Problemarten kam um die Jahrhundertwende die Herkulesstaude, auch Riesen-Bärenklau genannt, aus dem Kaukasus als imposante Zierpflanze in die Gärten.
Der Sprung über den Gartenzaun erfolgte entweder durch flugfähige Samen wie bei der Goldrute oder durch Ablagerungen von Gartenabfällen in der freien Landschaft, die Samen oder Bruchstücke des Wurzelstocks enthielten. Oft wurden die ausbreitungsstarken Arten auch im Garten lästig und man versuchte, sich ihrer zu entledigen. Heute werden zusätzlich Samen und Wurzelstücke durch Verlagerung von Erdmaterial bei Straßenbaumaßnahmen über weite Entfernungen verschleppt.
Eine nicht unerhebliche Rolle spielt das absichtliche Ausbringen von Samen in die freie Natur. Goldrute, Indisches Springkraut und Riesen-Bärenklau wurden und werden häufig von Imkern als Bienenweide ausgesät, wobei neben dem relativ späten Blühtermin gerade die Fähigkeit zur Massenausbreitung geschätzt wird. Ähnliches gilt für Kugeldistel, Phacelie und Robinie. Die nordamerikanische Robinie oder Scheinakazie wird außerdem im Forst als Rohbodenaufbereiter eingesetzt, da sie wie viele Schmetterlingsblütler über die Wurzeln Luftstickstoff zu binden vermag. Topinambur hingegen wird wegen seiner zuckerhaltigen und nahrhaften Knollen immer wieder von Jägern zur Wildäsung angebaut, in einigen Gegenden wird aus den Knollen Schnaps gebrannt.
Der Boden ist bereitet
Neu ankommende Arten fassen am ehesten auf offenen Böden Fuß. Bevorzugte Ansiedlungsorte sind deshalb vom Menschen gestörte Stellen wie Industriebrachen, Bauerwartungsland und neu angelegte Straßenböschungen, bei den unabsichtlich eingeschleppten Arten liegen die Wuchsorte oft in der Nähe von Häfen, Güterbahnhöfen oder entlang der Bahnstrecken, aber auch an Flussufern. Durch die fehlende Konkurrenz anderer Arten gelingt den Neueinwanderern Keimung und Wachstum hier weitaus besser als in bereits geschlossenen Vegetationsdecken. Entlang der Flussufer kommen begünstigend der Nährstoffreichtum des Bodens und die Transportfunktion des fließenden Wassers hinzu, mit dem Samen und Pflanzenteile flussabwärts weitergetragen werden. Bei Hochwasser gelangen sie sogar weitab in die Talräume hinein. Mit der Rodung der natürlichen gewässerbegleitenden Auwälder wurden für die Neophytenansiedlung ideale Bedingungen geschaffen.
Topinambur und Springkraut haben ihren Verbreitungsschwerpunkt in den Ufer- und Auenbereichen, während Knöterich, Goldrute und Herkulesstaude auch auf trockeneren Ruderalstellen entlang von Straßen und Bahnlinien und auf Schuttplätzen zu finden sind. Die Goldrute ist zudem äußerst stark auf Brachen aller Art verbreitet und dringt auch auf degenerierte Trocken- und Magerrasen vor. Auf landwirtschaftlichen Flächen ermöglicht gerade das Aussetzen der regelmäßigen Bewirtschaftung der Goldrute die Ausbreitung.
Natürlich ist die Ausbreitung von Pflanzenarten keine Einbahnstraße. Umgekehrt hat eine große Zahl europäischer Arten in Amerika ideale Lebensbedingungen gefunden. Einige wurden bald überall bekannt, so gilt der Breitwegerich wegen seiner Verbreitung durch die Siedler Anfang des 19. Jahrhunderts bei den Ureinwohnern als "Fußspur des weißen Mannes". Andere Arten verursachen große Probleme, wie die bei uns schon selten gewordene Wassernuss, die in den Großen Seen Nordamerikas ernsthaft die Schifffahrt behindert.
Der Konkurrenz überlegen
Mehrere Faktoren bedingen die hohe Konkurrenzkraft der Neubürger gegenüber einheimischen Arten: Neophyten werden bisher praktisch nicht von Fraßschädlingen oder Parasiten befallen, die die Bestandsentwicklung auf natürliche Weise kontrollieren. Die Goldrute hat in ihrer nordamerikanischen Heimat 290 Insektenarten als Fraßschädlinge, die wurden aber nicht mit importiert – hierzulande hat die Goldrute noch keinen einzigen Fraßschädling. Goldrute und Staudenknöterich breiten sich über Wurzelausläufer auch ungeschlechtlich aus. Am unterirdischen Wurzelstock, dem Rhizom, werden jedes Jahr neue Knospen angelegt, die im Folgejahr austreiben. Ähnlich ist es beim Topinambur, der kartoffelähnliche Sprossknollen ausbildet. Aus ein und der selben Mutterpflanze entsteht so in kürzester Zeit eine große und dichte Herde. Die sehr hohe Samenproduktion ermöglicht Springkraut und Herkulesstaude die effektive Ausbreitung. Diese Arten erreichen in kurzer Zeit Wuchshöhen von anderthalb bis vier Metern. Da sie auch sehr dicht wachsen, werden kleinere und langsamwüchsigere angestammte Arten beschattet, bis diese verkümmern oder schließlich ganz verschwinden. An Flussufern können so kilometerlange Reinbestände von Springkraut oder Staudenknöterich entstehen. Selbst Gehölze kommen hier auf natürliche Weise nicht mehr hoch. Damit gehen typische Lebensgemeinschaften aus bestimmten einheimischen Pflanzen und den speziell daran angepassten Tieren – vor allem Insekten – zugrunde.
Nur wenige Insektenarten sind so wenig spezialisiert, dass sie sich auch von neuen Arten ernähren – darunter zur Freude der Imker die Honigbiene. Was die Wildbiene aber nicht kennt, frisst sie nicht, ließe sich in Abwandlung eines Sprichwortes sagt. So sind von den 429 Wildbienenarten Baden-Württembergs bisher erst ganze vier bekannt, die Pollen der Goldrute nutzen. Zum Vergleich: Die von der Goldrute teilweise aus den Halbtrockenrasen verdrängte Skabiosen-Flockenblume ist nachgewiesen Pollenlieferant für 32 Wildbienenarten, für sieben davon sind Flockenblumen ihre einzigen Nahrungsquellen. Für die Wildbienen ein schlechter Tausch. Auch das Indische Springkraut wird lediglich von drei weit verbreiteten Hummelarten besucht. Am regen spätsommerlichen Flugverkehr an Goldrute und Springkraut sind also nur wenige Arten beteiligt. Masse statt Klasse eben.
Die Rächer der Verdrängten
In natürlichen Ökosystemen richten die vitalen Neuankömmlinge allerdings nur begrenzten Schaden an. Fast immer wird ihr Vordringen durch vorherige vom Menschen verursachte Veränderungen erst möglich oder wenigstens stark begünstigt. Die Reaktion mancher Naturfreunde auf bunt blühende Springkräuter und Goldruten lässt sich deshalb rational eigentlich nicht begründen. Gestandene Naturschützer ziehen plötzlich als wildgewordene Sensenrambos oder Rächer der Verdrängten durch die Feldmark – in den Jackentaschen immer einen Vorrat an Kupfernägeln, um sie bei passender Gelegenheit an falscher Stelle wachsenden Essigbäumen ins hölzerne Herz zu treiben.
Vielleicht macht sich hier auch die sonstige Ohnmacht des Naturschützers Luft, ist es doch einfacher, einen Flecken Springkraut niederzumähen, als eine Autobahn zu verhindern. Ganz sicher steht dahinter auch die alte Frage, wie und zu welchem Zweck Naturschutz eigentlich zu betreiben ist. Wenn denn der Istzustand oder gar ein historischer Zustand erhalten werden soll, müssen höhere Artenvielfalt garantierende Bewirtschaftungsformen wieder eingeführt oder durch Pflegemaßnahmen simuliert werden. Wäre der oben erwähnte Halbtrockenrasen weiter durch Beweidung genutzt, hätte die Goldrute gar keine Chance, die Flockenblume zu verdrängen. Das Vordringen der Goldrute ist in diesem Fall kein Neophytenproblem, sondern eines der Standortveränderung und der natürlichen Sukzession. Mit einheimischen Arten wie Landreitgras oder Wacholder könnten die Wildbienen genauso wenig anfangen. Wo es aber um Schutz und Entwicklung naturnaher Ökosysteme geht, um wirksamen Naturschutz über den biologisch vernachlässigbaren Zeitraum eines Menschenlebens hinaus, da ist der Halbtrockenrasen mit seinen Flockenblumen Nebensache und die Bekämpfung von Goldrute und Konsorten ist erst recht überflüssig, ja kontraproduktiv, denn sie lenkt von den wirklichen Umweltproblemen ab.
 
Bekämpfungsmaßnahmen: Köpfen, ausreißen, beschatten
Die gezielte Bekämpfung ausbreitungsfreudiger Neophyten kann in bestimmten Fällen auch aus Naturschutzsicht sinnvoll sein, etwa wenn schützenswerte Lebensgemeinschaften bedroht sind oder Biotope und Landschaftsstrukturen mit ihrer typischen Tier- und Pflanzenwelt wiederhergestellt werden sollen. Nach einer Untersuchung im Auftrag des baden-württembergischen Umweltministeriums haben sich folgende Methoden bewährt:
Das Indische Springkraut ist eine einjährige Art. Es genügt also, die Samenverbreitung zu verhindern. Das Springkraut lässt sich sehr gut ausreißen, auch die Mahd während der Blüte ist sehr wirkungsvoll. Da es an den Sprossknoten leicht zur Wiederbewurzlung kommt, müssen ausgerissene Pflanzen und das Schnittgut unbedingt abgeräumt und kompostiert werden. Auch gezielte Überflutung mit mindestens einer Woche Staunässe bringt die Jungpflanzen zum Absterben.
Topinambur vermehrt sich kaum über Samen, hier müssen die Knollen entfernt oder die Knollenbildung verhindert werden. Neben dem mühsamen Ausgraben und Absammeln der Knollen im Winterhalbjahr hilft vor allem ein zweimaliger Schnitt Ende Juni und Ende August. Die Knollenbildung wird damit fast vollständig unterdrückt, der Schnitt muss aber mehrere Jahre durchgeführt werden, bis alle Knollen aufgezehrt sind. Topinambur braucht sehr viel Licht, Beschattung durch Anpflanzung von Gehölzen ist deshalb gerade an Flussufern aus Naturschutzsicht die beste Bekämpfungsmethode.
Auch bei Sachalin-Knöterich und Japanischem Staudenknöterich ist Beschattung durch Gehölze die beste und auf lange Sicht wohl auch einzige erfolgreiche Methode. Auf mehrmaligen Schnitt reagieren die Staudenknöteriche eher mit verstärktem Austrieb und Wurzelbildung, bestenfalls – bei wenigstens vier bis fünf Schnitten jährlich – mit Auslichtung der Bestände.
Den Goldrutenarten ist schwer beizukommen, weil sowohl der Samenflug wie auch die Wurzelausbreitung verhindert werden müssen. Je nach Größe des Bestandes und eventuell notwendiger Rücksichtnahme auf die Begleitflora gibt es eine ganze Reihe von erfolgreichen Methoden. Dazu gehören ein wenigstens zweimaliger Schnitt, das Abdecken mit lichtundurchlässiger Folie und das zweimalige Zerhacken der Wurzeln mit einer Motorhacke. Das Abflämmen der Goldrutenbestände ist zwecklos, da dies die Rhizomausbreitung sogar noch fördert.
Die Herkulesstaude ist zwei- bis dreijährig, sie bildet also zunächst nur eine Blattrosette und blüht erst im zweiten oder dritten Jahr. Die einfachste und wirksamste Bekämpfungsmethode ist das Abschneiden sämtlicher Blütendolden vor der Samenreife. Die Pflanze stirbt dann ab und treibt auch im Folgejahr nicht wieder aus. Ein Mahd vor der Blüte dagegen lässt die Herkulesstaude immer wieder nachtreiben. Da im Boden noch Samen lagern, müssen die Maßnahmen mehrere Jahre wiederholt werden. Vorsicht: Gelangt Pflanzensaft auf die Haut, kommt es unter Einfluss des Sonnenlichts zu schmerzhaften Hautverbrennungen.

Die Vogelschutzgruppe Hangelstein-Wieseck berichtet:
Uferschwalbenwand wurde angenommen
(kh) „Reinhard Schneider, der geschäftsführende Gesellschafter der DERA Mineral GmbH, hatte es si ch gewünscht und die Wiesecker Vogelschützer hatten es erhofft, dass die Uferschwalben in diesem Jahr wiederkommen, um zu brüten“, sagt Karl Herrmann, Pressewart der Hangelsteiner, der dabei gewesen war, als man sich im zeitigen Frühjahr in der Sandgrube am Nordkreuz getroffen hatte, um gemeinsam die Errichtung einer Steilwand zu besprechen, was später auch durch Betriebsleiter Rudolf Klein realisiert  worden war. Nun ist das Brutgeschäft in der Schwalbenkolonie in vollem Gange: An der Wand sind etwa 70 Röhren bzw. Löcher zu erkennen, was auf etwa 50 Brutpaare schließen lässt, schätzt der Ortsbeauftragte für Vogelschutz, Horst Rau. Bemerkenswert: Auch in diesem Jahr ist schon wieder ein Waschbär aktiv geworden und hat versucht, von oben an die vermeintliche Nahrungsquelle zu gelangen, allerdings vergeblich. Das schlaue Tier hat es dann auch von unten versucht und hat in etwa zwei Meter Höhe (!)  eine regelrechte Höhle gebuddelt. Doch auch hier blieb ihm der Erfolg versagt. „Glück für die Schwalben“, meint Vorsitzender Wolfgang Bellof. (5.7.2002)
 
 

Erfassung der Vogel-Bruteviere um Rodheim-Bieber und Vetzberg
(kh) „Um einmal Zahlen zu bekommen“, argumentiert einer der Biebertaler Beauftragten der Staatlichen Hessischen Vogelschutzwarte Frankfurt, Karl Herrmann – zuständig für Rodheim-Bieber und Vetzberg – seine diesjährigen Zählungen der Vogel-Bruteviere. Dabei hat er in der Zeit vom 20. April bis zum 10. Mai alle Gemarkungsteile um Rodheim-Bieber und Vetzberg herum – die Ortskerne ausgenommen, aber mit den man Königsberg und Fellingshausen grenzenden Bereichen – in den frühen  Vormittagsstunden abgegangen und alle singenden bzw. zu beobachtenden Vögel notiert. Am Ende standen 34 Arten auf seiner Liste, die er in etwa 850 Revieren feststellen
konnte, “von A wie Amsel bis Z wie Zilpzalp“, sagt Herrmann. In der Häufigkeit steht der Buchfink mit 126 an der Spitze gefolgt von der Amsel mit  119, der Mönchsgrasmücke mit 90 sowie dem Zilpzalp mit 79 Brutrevieren. Die Zahl 74 für die Feldlerche steht für die landwirtschaftliche Struktur um die begangenen Orte, was auch für die Ringeltaube als Körnerfresser mit 54 zutrifft. Rabenkrähe, Elster und Eichelhäher fallen kaum ins Gewicht (19,8,6 Reviere). Erfreulich die Zahl bei den Zaunkönigen mit 59, Goldammer mit 37 sowie Singdrossel mit 27 und Rotkehlchen mit 24 Revieren. Auffallend stark vertreten ist der Grünsspecht mit 10 Brutrevieren. Karl Herrmann betont, dass diese Zahlen subjektiv sind und nicht repräsentativ im Sinne von Erhebungen sein können. Aber sie sind ein erster Ansatz, um in den folgenden Jahren Vergleiche ziehen zu können.
Vogelkenner werden bestimmte Arten vermissen, was daran liegt, dass spät aus ihren Winterquartieren ankommende Arten wie Rohrsänger, Neuntöter oder Turteltauben ihre Reviere erst etwa ab Mitte Mai besetzen. 
 

Der Ochse unter den Fröschen erobert Mitteleuropa
(tma). Der Ochsenfrosch, eine nordamerikanische Amphibienart, wird bis zu 2,5 kg schwer, seine Ruderfüße sind so groß wie die Hände eines erwachsenen Menschen. Er vertilgt alles, was ihm vor sein riesiges Maul kommt: Von Insekten über andere Amphibien bis zu Mäusen und kleinen Vögeln.
Von einigen deutschen Ochsenfrosch-Haltern ausgesetzte Exemplare eroberten im Stillen die Rheinauen bei Karlsruhe. Mittlerweile sind die mächtigen Frösche dort zur Plage geworden. Außerdem besteht die Gefahr, dass die Weitspringer (Sätze bis zu 3m sind keine Seltenheit) sich von dort und anderen Epizentren in Europa aus über den Kontinent verbreiten könnten. Selbst die Kaulquappen, die ein bis drei Jahre im Wasser leben richten durch ihre Größe und Gefräßigkeit bereits erhebliche Schäden in der Unterwasser-Fauna an. In Karlsruhe wurde eigens ein Biologe eingestellt, um die Ochsenfrösche – die nicht in unser Ökosystem gehören- wieder auszurotten, damit diese nicht die einheimische Amphibienfauna vernichten und weitere Schäden anrichten. Nachts lassen sie sich vom Scheinwerferlicht geblendet leicht einfangen, die Kaulquappen werden in Zusammenarbeit mit Anglern und Fischern elektrisch betäubt und abgefischt. Die eingeschläferten Frösche werden außerdem einer Magenuntersuchung unterzogen. Man hat neben allerhand Kleinsäugern, Fischen und Amphibien sogar junge Enten in den Froschmägen gefunden.
(Quelle: TV-Sendung „Quarks & Co.“)
 

Tagung Energiepflanzen
In Zusammenarbeit mit EUROSOLAR, ETI Brandenburg und dem Fachverband Biogas  e.V. veranstalten meine Firma und das ATB in Potsdam am Mo. und Di, 18. und 19. November 2002 in der IHK Potsdam eine 2-tägige Tagung zu Grünem GasTM und Energielandwirtschaft. Dazu laden wir ganz herzlich ein. Auf der Tagung werden europaweit erstmalig Potentiale und Energieerträge von Energiepflanzen innerhalb selektiver Erntestadien, die nasse Gaswäsche als Gasaufbereitungstechnologie, neue Energiedienstleistungen, Anforderungen an die Einspeisung aus DVGW und rechtlicher Sicht, und als Höhepunkt Ökobilanzen der gesamten Verfahrenskette von der Landwirtschaft bis zum Grünen GasTM in Haushalten (Brennwertthermen, Brennstoffzellen) und im Verkehr in einem neuen und innovativen Gesamtzusammenhang vorgestellt. Vergleichende Energie- und Ökobilanz der Treibstoffe Biogas und flüssiger Biotreibstoffe oder fossiler Treibstoffe werden vorgestellt. Ist die Stromeinspeisung vor Ort besser als die Verwertung von Grünem GasTM nach Einspeisung in das Gasnetz? Wir erwarten von den Teilnehmern viele Fragen und eine spannende Diskussion. 

Mit freundlichen Grüssen 
Dr. Wolfgang Tentscher 
eco Naturgas Handels GmbH 
T: 030-79780447, 0175-5945106 
F: 030-79780448 
www.biogas4all.de
 

Vorsicht bei Zecken-Bissen
(tma) Jeder, der viel in Wald und Feld unterwegs ist kennt die lästigen kleinen Blutsauger: Zecken, auch Wald- oder Holzböcke genannt. Die Zecken (wissenschaftlich Ixodes nrizinus) gehören zu den Spinnentieren. Man findet sie zwischen März und Oktober, ihr Hauptaktivitätszeit ist gerade jetzt in Mai und Juni, vor allem bei Temperaturen zwischen 16 und 20°C. Es ist ein Irrglaube, daß die 2-4 Millimeter großen Tiere sich von den Bäumen fallen lassen. Stattdessen lauern sie auf Grashalmen und Büschen auf warmblütige Tiere, an denen sie sich im Vorbeigehen festklammern. Bevor sich eine Zecke festsaugt kann einige Zeit vergehen, da sie zunächst eine dunkle Stelle mit weicher Haut sucht. Beim Menschen krabbelt sie daher besonders gerne in Kniekehlen, Achselhöhlen, auchnabel und den Intimbereich. 
Zecken können gefährliche Krankheiten übertragen: Viren können eine Form der Gehirnhautentzüdung (FSME) verursachen, Borelliose wird dagegen durch Bakterien erregt. Gegen FSME kann man sich impfen lassen, allerdings kommen Zecken als FSME-Überträger hauptsächlich in Süddeutschland vor. Gegen Borelliose gibt es keine Impfung. Wenn nach einem Zeckenbiß ein rötlicher Kranz um die Bißstelle entsteht oder rote Flecken an anderen Körperstellen auftauchen (Wanderröte) sollte man sich von einem Arzt untersuchen lassen. Früh genug erkannt, lässt sich die schmerzhafte Krankheit in den Griff bekommen.
Um nicht gebissen zu werden, sollte man bei seinen Spaziergängen vor allem lange und möglichst enganliegende Kleider tragen, eine Kopfbedeckung ist auch sinnvoll. Wenn möglich sollte man hohes Gras und Buschwerk meiden. Laut einem Test des Fernsehmagazins "Extra" halten die meisten Cremes und Öle, die vor Zecken schützen sollen nicht das, was sie versprechen. Lediglich Produkte von "Autan Familiy", "Zanzarin", "Taoasis" und "Nexa Lotte" erzielten beim Praxistest eine zufriedenstellende Wirkung.
Hat sich dennoch einmal eine Zecke festgesaugt, dann muss man sie mit einer Pinzette vorsichtig herausziehen. Man sollte darauf achten, die Zecke nicht zu quetschen oder den Kopf abzureißen.Unter keinen Umständen darf der Parasit vorher mit Öl, Kleber oder Wachs behandelt werden. Dadurch wird das Risiko einer Infektion größer, da die Zecke mehr Speichel abgibt.
 

Simba geht oben ohne: Immer mehr Löwen in Kenia sind mähnenlos
Unter Kenias Königen der Savanne macht sich Kahlschlag breit. Forscher aus
aller Welt raufen sich die Haare über die mähnenlosen Löwen. Von Antje Passenheim, dpa 
Nairobi (dpa) - Im ältesten Nationalpark des ostafrikanischen Landes, dem Tsavo, sind die Männchen ohne typischen Kopfschmuck zwar eine Attraktion. «Was ist nur mit unseren Löwen los», fragt sich jedoch auch Samuel Kasiki von derKenianischen Wildschutzbehörde (KWS).
«Heute nacht schläft der Löwe», sagt Biologe Kasiki. In seiner Forschungsstation, rund 60 Kilometer südöstlich von der nächsten Ortschaft Voi bereiten er und seine Kollegen eine haarige Sache vor. «Wir entnehmen einem betäubten mähnenlosen Löwen Haarproben, um sie anschließend genetisch zu untersuchen», erläutert er im Gespräch mit der Deutschen Presse-Agentur (dpa). 
Kasiki und andere Wissenschaftler brüten seit vier Jahren über dem Phänomen der Tsavo-Löwen. Unter den bis zu 300 Löwen des gesamten Schutzgebietes komme inzwischen die Mehrheit ohne den zotteligen Kopfschmuck daher.
«Ursprünglich dachte man, diese Löwen seien nahe Verwandte der Höhlenlöwen», erklärt Kasiki. Doch er wie auch ein parallel arbeitendes Wissenschaftsteam aus den USA führen den mangelnden Haarwuchs eher auf klimatische Gründe zurück. Der küstennahe Tsavo-Park ist sehr heiß. Der mit knapp 22.000 Quadratkilometern größte Nationalpark Kenias ist mit seiner roten Erde bekannt für seine Weitläufigkeit und Trockenheit. 
«Die Männchen stehen dauernd unter Hitze- und Futterstress. Vermutlich wächst ihre Mähne daher erst gar nicht», zitiert das Magazin «National Geographic Deutschland» in seiner Juni-Ausgabe die amerikanische Tsavolöwen-Forscherin Peyton West.
«In der Tat sind die meisten Löwen, die ihr Revier auf offenen Flächen haben, mähnenlos», unterstreicht ihr kenianischer Kollege Kasiki. «Die Tiere hingegen, die sich hauptsächlich im schattigen Gebüsch bewegen, haben überwiegend Mähnen.» Kasikis Team folgt unter anderem der Fährte eines Männchens mit eingebautem Funksender, um Erkenntnisse über das Gruppenverhalten der mähnenlosen Macker zu bekommen.
«Wir nehmen an, dass sie aggressiver als andere Löwen sind», erklärt der Forscher. «Während in einem Löwenrudel in der tansanischen Serengeti bis zu drei Männchen miteinander auskommen, duldet ein mähnenloser Tsavolöwen-Mann keinen anderen neben sich.» Die KWS-Forscher interessierten sich daher auch für den Pegel des männlichen Geschlechtshormons Testosteron.
Die Tsavo-Löwen gelten als die bislang unerforschtesten Löwen des Landes. Sie sind außerordentlichen groß und stark und gelten als besonders aggressiv. «Eine Löwin nimmt es hier etwa locker mit einem kräftigen Kaffernbüffel auf», sagt Kasiki. Die Löwen seien zudem sehr angriffslustig. 
Aber auch als «Menschenfresser» machten sie sich zu Beginn des 20. Jahrhunderts einen Ruf, als Arbeiterkolonnen der Zuglinie von Mombasa nach Uganda ihren Weg durch das Dickicht des Dschungels bahnten. Mindestens 28 indische Bahnarbeiter, einen britischen Ingenieur und einen Polizisten sollen die Tsavolöwen auf dem Gewissen haben. 
«Ob sie damals noch Mähnen trugen, weiß niemand», sagt Kasiki, «Doch ihren bösen Ruf als Menschenfresser», meint der Wissenschaftler nach 15 Jahren Erfahrung, «den tragen sie heute mit Sicherheit zu Unrecht.» 
(Quelle: www.vistaverde.de)
 

Erdhörnchen: Sparsame Winterschläfer 
Erdhörnchen, die in der sibirischen Taiga den Winter überstehen wollen, müssen robuste Tiere sein. Wie ihr Winterschlaf abläuft, haben russische Biologen jetzt untersucht. 
(jkm) - Bis auf -50 Grad Celsius können die Temperaturen in der Taiga sinken und die frostfreie Zeit dauert kaum länger als hundert Tage. Innerhalb von drei Monaten müssen die Erdhörnchen 30 bis 40 Prozent an Körpergewicht zulegen, damit sie in den langen dunklen Wintern von den Reserven zehren können. 
Den Beobachtungen russischer Biologen zufolge legt sich das Erdhörnchen schon im frühen Oktober zur Ruhe, wenn in der Taiga der erste Schnee fällt. Der Winterschlaf verläuft aber nur in kurzen Intervallen; selbst in der ruhigsten Phase im Dezember und Januar erwachen die Tiere noch alle 12 bis 14 Tage. Weil sie aber keine Nahrungsvorräte anlegen und den Bau nicht verlassen,
unterliegen sie starken Gewichtsschwankungen. 
Um den Stoffwechsel der Erdhörnchen zu untersuchen, fingen die Biologen im Herbst einige Tiere ein und sperrten sie in Kältekammern, in denen die winterlichen Temperaturen und Lichtverhältnisse simuliert wurden. Tatsächlich fielen die Hörnchen in ihren gewohnten Schlafrhythmus.  
Bis zu zwanzig mal am Tag legten die Forscher ihre unfreiwilligen Gäste auf die Waage und konnten so die Gewichtsverluste über Monate dokumentieren. Die kleinen Schläfer ließen sich durch das Wiegen nicht aus der Ruhe bringen und überstanden die Gefangenschaft problemlos, schreiben die Forscher im "Russian Journal of Ecology".
Ihren Messungen zufolge werden in der ersten Phase des Winterschlafs die Reserven am schnellsten abgebaut, weil die Tiere am häufigsten erwachen. Je schwerer das Tier im Herbst war, umso höher fiel sein Gewichtsverlust aus.  
Erwachsene Erdhörnchen von bis zu 800 Gramm verloren innerhalb von 150 Tagen 32 Prozent Gewicht. Leichte Jungtiere nahmen dagegen unter gleichen Bedingungen nur 18 Prozent ab. 
Erdhörnchen verbrennen ihren Winterspeck ausgesprochen sparsam, sagen die Forscher. Die Tiere schwitzen dabei auch kaum Feuchtigkeit aus. Dies ermöglicht es auch kleinen Exemplare mit wenig Reserven, bis zum Frühling durchhalten zu können.
(Quelle: www.vistaverde.de)
 
 

Zur Einladung zum vergangenen Ortsgruppen-Treffen:

Hallo Karl,
leider lag mir die Einladung zum OG-Treffen nach einem Kurzurlaub übers Wochenende erst am Mo Abend, dem 2.9.2002 vor. Poststempel mit Datum ist nicht vorhanden. Die Einladung ist datiert vom 27.08.2002. Ich vermute eine Panne beim Versand. Leider war eine Teilnahme unserer OG nicht mehr möglich. Gleichwohl habe ich Verständnis für den hohen Zeitdruck, unter dem Ihr - als Ehrenamtliche - Eure Arbeit mit großem persönlichen Einsatz erledigt. Bis zur nächsten Gelegenheit. 
Herzliche Grüße, Dr. Hans v. Rechenberg, 35418 Buseck/Großen-Buseck

Anmerkung der Redaktion: Es lag beim Versand keine Panne vor, die Einladung wurde nur recht spät – nämlich am 27.08.2002 - verschickt. Allerdings benötigt die Post beim Ausliefern von Infopost-Sendungen immer einige Tage mehr als bei Standartbriefen. Allerdings ist auch zu berücksichtigen, dass die Termine der OBV-Tagungen und Ortsgruppentreffen bereits ab Jahresbeginn ständig veröffentlicht werden und somit allen Interessierten rechtzeitig bekannt sein sollten.
 

Beauftragter für Vogelschutz
der
Staatlichen Vogelschutzwarte für Hessen, Rheinland-Pfalz und Saarland
für den
Landkreis Gießen
 
 
 
 
 

Planungsgruppe Prof. Dr. V. Seifert
Breiter Weg 114

35440 Linden-Leihgestern
 
 
 

Windenergieanlagen – Standortanalyse für den Bereich Pohlheim
 

Sehr geehrter Herr Prof. Seifert,

im Regionalplan Mittelhessen ist der Bereich „Obersteinberg“ und „Wartberg“ (zwischen Grüningen / Watzenborn-Steinberg/Leihgestern) für die Nutzung von Windenergie darge-stellt.
Aufgrund der gerade in diesen Fällen erforderlichen besonders gründlichen Abwägung wer-den die bereits im Vorfeld durch den Landesverband Hessen im Naturschutzbund Deutsch-land (NABU)  gesammelten Daten auf diesem Wege zusammenfassend vorgelegt.

1. Der Höhenrücken zwischen Giessener Becken und Wetterau führt bei der Errichtung von Windenergieanlagen zu einer von allen Seiten des südlichen Kreisgebietes optisch stö-renden Landschaftsverschandelung.

2. Die örtlichen Beauftragten für Vogelschutz haben zusammen mit den NABU-Ortsvereinen, bzw. HGON-Mitarbeitern   Datenerfassungen bei den ziehenden Großvö-gel in der Zeit von Mitte Februar 2000 bis Ende Dezember 2001 im Bereich des dortigen „Limes“ und der als markanten Punkt sichtbaren „Grüninger Warte“ durchgeführt. 

3. Insgesamt wurden beim Frühjahrs- und Herbstzug etwa 3.700 Kraniche über dem in Re-de stehenden geplanten Gebiet nachgewiesen, es handelt sich hier um einen räumlich begrenzten Korridor der regelmäßig von Kranichen als Flugroute genutzt wird.

4. Unabhängig davon konnten beim Herbstzug des Jahres 2001 ca. 30 Exemplare des Ro-ten Milans dokumentiert werden, die den gleichen Zugweg regelmäßig nehmen.

5. Bei einer Realisierung der Flächen zur Windenergienutzung muss davon ausgegangen werden, dass darüber hinaus neben ca. 4 Exemplaren der Kornweihe , die dort überwin-tern, weitere bisher nachgewiesene Brutpaare von Schwarzmilan, Baumfalke, Roter Mi-lan und evtl. Wiesenweihe (Brutverdacht) als Vertreter der im Bestand bedrohten „Rote –Liste- Arten“ ihren Lebensraum verlieren werden.

Im Hinblick auf die Tatsache, dass mittelfristig eine sog. Konzentrationszone für Windener-gieanlagen  entstehen wird, kann aus ornithologischer Sicht  dem Vorhaben nicht zuge-stimmt werden.

Mit freundlichen Grüssen

Alfred Görlach 
 

Zugvogel-Paten gesucht!

Der NABU – dem Storch verpflichtet 
Der NABU fühlt sich dem Weißstorch verpflichtet – schließlich ist er der Wappenvogel des Verbandes. Verschiedene Storchenzentren  und natürlich zahlreiche  regionale NABU-Gruppen  setzen sich seit Jahren für den bedrohten Vogel ein. Das NABU-Institut für Vogelschutz im schleswig-holsteinischen Storchendorf Bergenhusen ist als bundesweite Fachinstitution des NABU zum Thema Weißstorch tätig. Hier werden Forschungsprogramme zum Weißstorchenschutz durchgeführt. Wichtig bei allen Schutzbemühungen ist die Aufklärung der Bevölkerung.
Der Weißstorch – ein Vogel von Welt.
Den Weißstorch kennen die Menschen vor allem als Überbringer des Nachwuchses, Frühlingsbote und Glücksbringer. Durch seine Bekanntheit wurde der Vogel  in den letzten Jahren aber auch zu einer Symbolfigur des Naturschutzes. Um ihn zu schützen, ist vor allem die Wiederherstellung und Erhaltung  seines typischen Lebensraumes notwendig. Sie können den Storch und andere Zugvögel schützen: Werden Sie Zugvogel-Pate! Jedes Jahr machen sich riesige Schwärme von Zugvögeln auf die Reise. Doch für Tausende von ihnen endet der Vogelzug tödlich. Sie kommen an Strommasten und –leitungen ums Leben, werden auf ihren Routen abgeschossen , als Lockvögel für Artgenossen missbraucht oder mit Netzen gefangen. Der NABU setzt sich für ein endgültiges Verbot  der Zugvogeljagd ein und sorgt für die Aufklärung der Öffentlichkeit. Gefährliche Strommasten sollen entschärft und Rast- und Brutgebiete geschützt werden. Machen Sie mit: Werden Sie Zugvogel-Pate!
Bitte schneiden Sie den angehängten Teil aus, füllen ihn aus und schicken ihn an folgende Adresse:          NABU, Ulrike Maas, 53223 Bonn 

...................................hier abschneiden.................................................................................

Auf dem Weg in die Heimat sind viele Zugvögel in Gefahr....

O  Ja, ich werde Zugvogel-Pate...                        ........................................................................
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Zuletzt aktualisiert: 01. Juli 2003