Der Specht

INFO für die NABU-Gruppen, Vogelschutzbeauftragten, Presse, Behörden sowie zahlreiche Interessierte: (etwa 170 Exemplare)

zu den Specht-Ausgaben

In regelmäßigen Abständen erscheint seit 1988 der "Specht", das offizielle Informationsorgan des Kreisverbandes in Form von Informations-Blättern.
Inhalt:

 Termine, Veranstaltungs-Kalender, Einladungen zu Veranstaltungen auf Kreisebene, Grußworte des Kreisvorsitzenden bzw. des Kreisbeauftragten für Vogelschutz, interessante und/oder wichtige Presseartikel (Kopie), Mitteilungen, Fragebogen, Infos des Landesverbandes, Statistiken bzw. Auswertungen (z.B. Schwalbenzählungen), Kartierungsergebnisse, Bauvorlagen für Nisthilfen (z.B. für Steinkauz), interessante Beobachtungen aus der Natur bzw. speziell über Vögel, Vogelzug usw.(z.B. Kranich-Zug), hervorzuhebende Aktivitäten von NABU-Gruppen, Aufrufe zur Unterstützung von Tier- Naturschutz-Organisationen usw.


 
 

Der "Neue Specht" von Tim Mattern:

      Der Specht

Informationsblätter des Kreisverbandes Gießen

  

Oktober 2001


 
Aus dem Inhalt:

I.vorab: Mitteilungen des Kreisbeauftragten für Vogelschutz

II.Mitteilungen und Termine

III.Schnell informiert: Kurzmeldungen

IV.„Fundgrube“: Presseauszüge und Interessantes

www.nabu-giessen.de

Der Specht ist die Sammlung der Informationsblätter des NABU-Kreisverbandes Gießen. Die Informationen sind nur zum internen Gebrauch bestimmt und sind keine Veröffentlichung im Sinne des Presserechtes.

Herausgeber: NABU Kreisverband Gießen e. V.

Vorsitzender: Hans-Erich Wissner, Zahlgasse 4,

35469 Allendorf / Lumda

Vorschläge und Manuskripte bitte an d. Redaktion

Redaktion: Tim Mattern, Krofdorf-Gleiberg, 

Hauptstr. 5a, 35435 Wettenberg, 

Tel.: 0641 / 81010, E-Mail

Mitarbeit: Karl Herrmann, Diethard Heyn

II. Termine und Mitteilungen des Kreisverbandes und der Ortsgruppen

Landesvertreterversammlung am 21. Oktober 2001

(kh) Durch die auf über 3000 angestiegene Mitgliederzahl besitzt unser Kreisverband nun 8 Delegierten-Stimmen für die Landesvertreterversammlung. Wer Interesse hat, an der Versammlung in Wetzlar teilzunehmen, sollte sich unbedingt mit Hans-Erich Wissner (Tel.: 06407 / 63 69) in Verbindung setzen! (Einladung und Tagesordnung siehe Rückseite!)

Termine 2002 

(tma) Die nächste Ausgabe des Spechtes ist für Dezember vorgesehen. Wir beabsichtigen wieder – soweit vorhanden – auch die Termine der Ortsgruppen im kommenden Jahr bekanntzugeben. Wir bitten die Ortsgruppen, die ihre Termine im nächsten Specht veröffentlicht haben möchten, diese an die Redaktion einzusenden. Wegen einer einheitlichen und übersichtlichen Gestaltung wäre es vorteilhaft, die Termine als word-Datei an uns einzusenden (auch per E-Mail möglich, Adresse oben).

Jubiläum in Launsbach 

Die Ortsgruppe Wettenberg-Launsbach feiert in diesem Jahr ihr 40jähriges Bestehen. Die Feier ist für den 10 November 2001 festgelegt.

Mitteilung der Deutschen Ameisenschutzwarte (DASW)

Erneute Proteste erforderlich!

(tma) Es sollte mittlerweile zumindest allen Ameisen-Freunden bekannt geworden sein, daß von den hügelbauenden Waldameisen zur Zeit nur die Rote Waldameise (Formica rufa) zu den besonders geschützten Tierarten zählt. Scheinbar in einer „Nacht- und Nebelaktion“ habe sei die BartSchV in Bezug auf die Waldameisen im Oktober 1999 ohne vernünftigen Grund geändert, schreibt Dieter Bretz in Ameisenschutz aktuell 3/01. Jetzt sei es aus juristischen Gründen offensichtlich nicht möglich, die ursprüngliche Rechtslage wieder herzustellen. Es sei unabdingbar, daß alle Waldameisenarten möglichst schnell wieder unter besonderen Schutz gestellt werden. Bretz ruft alle Ameisenfreunde dazu auf, massiv bei sämtlichen Abgeordneten des jeweiligen Wahlkreises zu protestieren. Protestbrief-Entwürfe und weitere Informationen finden Sie auf www.ameisenschutzwarte.de, aber auch weiter hinten in diesem Specht.

III. Kurzmeldungen / IV Fundgrube  
Mauersegler

NABU Rheinland-Pfalz: 29.08.2001: Am 40. Nestlingstag hat der Kirchwälder (MYK) Mauersegler die Reise in sein Winterquartier angetreten. Mehrere Fotos von dem Jungvogel im Nest liegen vor (E. Becker). MILDENBERGER (1984) gibt für das Rheinland als spätestes Datum den 24.08.1979; SCHUSTER et al (1983) für den Bodenseeraum den 28.081966 und von KNORRE (1986) für Thüringen den 17.08.1976 an. Dieses Datum in Kirchwald liegt also noch im Rahmen. Quelle: www.tiere-pflanzen-rheinland-pfalz.de

Dazu eine Meldung aus Krofdorf-Gleiberg: In der Brutkolonie auf dem Dachboden von G. Stork begannen im Mai 2 Mauersegler-Paare eine Brut. Wegen schlechten Wetters brachen sie aber das Brutgeschäft ab und warfen die Eier aus ihren Nistkästen. Wenig später begann erneut ein Paar, deren zwei Jungvögel das Nest am 24.082001 verließen.

Blick in eine alte hessische Wetterkarte

Immer wieder wird gerätselt, ob denn die Atomversuche oder die Luftverschmutzung Schuld an den extremen Wetterverhältnissen seien. Alte Wetteraufzeichungen geben uns aber Aufschluß darüber, daß auch unsere Vorfahren viele schlechte Jahre erlebt haben. Man erfährt zum Beispiel folgendes:

1221: Von Ostern bis Herbst regnete es ohne Unterlaß

1226: Diese Jahr war ein rechtes Sonnen- aber auch ein Schicksalsjahr. Zuerst verzehrte eine dauernde Dürre Pflanzen und Früchte. Ende August kam aber ein großes Unwetter mit verheerenden Folgen, denn Regengüsse richteten schweren Schaden an. Die Folgen waren Seuchen bei Mensch und Tier.

1271:Ein recht regnerisches Jahr: Hungersnot. Aus den Zapfen der Haselstauden und den Flachsknoten wurde Brot gebacken. Viele Menschen starben den Hungertod.

1303:Große Hitze und Fruschtteuerung.

1420 bis 1428: Wohlfeile Jahre und gute Zeiten.

1430:Am Sonntag Cantate (Mai) erfror das Korn auf den Feldern

1442:Sehr strenger Winter. Am 22. November fingen alle Wasser an, zu frieren. Es fiel 36 mal Schnee hintereinander. Die Kälte hielt an bis Jakobi.

1464:Ein sehr wohlfeiles Jahr. Es kostete eine Kuh 2 Gulden, 30 Hühner einen Gulden, 60 Hähne einen Gulden, 45 Steigen Eier einen Gulden.

1506:In diesem Jahr wuchs die Frucht in reichem Maße auf den Feldern, wurde aber restlos von den massenhaft auftretenden Raupen aufgrefressen.

1597:In den „Hundstagen“ konnte niemand ohne Feuer in den Häusern sein und ohne warme Kleidung auf dem Feld arbeiten. Am 21. August war es so kalt, daß man es auf dem Feld kaum aushalten konnte.

1719:Vom Mai bis August hat es nicht geregnet; es gab kein Heu und auch kein Grummet.

1775:Von Mitte bis Ende Oktober fiel kein Tropfen Regen. Dann folgt ein grausamer Winter. Der Schnee lag acht Wochen lang drei Fuß hoch (1 Fuß = 33 cm).

1789 bis 1793: Diese Jahre waren so trocken, daß eine große Teuerrung eintrat und es den Menschen sehr schlecht ging.

Quelle: „OHGV-Magazin“ N. 8/2001 

Online – Internet-Tips

Naturschutz heute: 

www.naturschutz-heute.de

Greenpeace-Magazin: 

www.greenpeace-magazin.de

ZDF Umwelt:

www.umwelt.zdf.de

web-Zeitung der Umweltverbände

www.ngo-online.de

Der aktuelle Umweltatlas Hessen kann auf den Seiten des Umweltministeriums eingesehen werdenwww.umwelt.hessen.de

Berichte des Umweltbundesamtes gibt es auf www.umweltbundesamt.de

Engagierte Jugendliche haben die Seiten von www.umweltschutzweb.de eingerichtet.

Die Stiftung Hessischer Naturschutz präsentiert sich unter www.natur-in-hessen.de

Gebrauchte Gegenstände verschenken statt wegwerfen auf www.alles-und-umsonst.de

Den NABU Kreisverband Gießen finden Sie natürlich unter www.nabu-giessen.de

Alle Informations-Blätter des SPECHT können über LINK Specht-Ausgaben (siehe oben) erreicht werden!!!

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