NATURSCHUTZvor
Ort
R U N D B R I E F
Hallo liebe
Freunde, anbei unsere
neusten Informationen. Unbestreitbar wurde die Einrichtung unserer LAG, um die
Ornithologie und den Vogelschutz im NABU weiter zu stärken, von vielen
Kreisverbänden und Gruppen in Hessen begrüßt. Im Rundbrief sind viele
Aufrufe zur Mitarbeit, was ja eine Arbeitsgruppe charakterisiert. Versorgt
bitte die genannten Personen mit den nötigen Informationen. Eine weitere
Bitte: Wenn ihr Interessierte kennt, die unsere Tagungen besuchen möchten,
teilt deren Anschriften unserer NABU-Geschäftsstelle in Wetzlar mit. Auch wer
keine Post mehr von uns will, sollte sich in der LGS melden. Wer sich überhaupt
nicht mehr bei uns meldet, wird künftig übrigens automatisch aus der
Adressen-Datei gelöscht, um so genannte ”Kartei-Leichen” von Anfang an zu
vermeiden und Kosten zu sparen. Wir hoffen auf Euer Verständnis. Allen, die
zu unserer letzten LAG-Tagung kamen oder verhindert waren und sich
entschuldigt haben, ein herzliches Dankeschön.
Die
LAG Sprecher und die NABU Geschäftsstelle wünschen allen LAG Mitgliedern und
ihren Angehörigen schon jetzt einen schönen Jahreswechsel und viele
interessante Vogelbeobachtungen.
Landesgeschäftsstelle:
LAG Sprecher:
LAG Sprecher:
Alexandra Kessler
Jürgen Hoyer
Reinhard Eckstein
Tel: 06441/45043
Tel: 06152/808732
Tel: 06421/98084
Fax: 06441/43957
Fax: 06152/808731
Mobil:
0171/5227036
Gez. Jürgen Hoyer
LAG Ornithologie
und Vogelschutz
Nachfolgend die wichtigsten Themen und Informationen der
letzten Sitzung:
Tagungen
Unsere LAG soll sich künftig
zweimal jährlich (Frühjahr/Herbst) treffen. Die Tagungen sollen mit
Exkursionen bereichert werden. Die LAG Mitstreiter sind fast flächendeckend
in Hessen vertreten. Es fehlen aber noch Aktive aus den Landkreisen: Wetterau,
Main-Kinzig, Main-Taunus, Wiesbaden und Darmstadt. Wir bitten unsere Kreisverbände
sowie die LAG Mitarbeiter, die verschiedenen Themen des Rundbriefes in ihre
Gruppen hinein zu tragen und für unsere Anliegen zu werben. Bei Bedarf können
weitere Exemplare dieses Briefes angefordert werden (oder selbst kopieren).
Aufbau
eines Meldesystem über illegale Greifvogelverfolgung
Bei unserer Tagung wurde sich darüber verständigt, Abschüsse
oder Vergiftungen von Greifvögel zu dokumentieren. Die Daten werden
zentral bei der Geschäftsstelle (siehe Ansprechpartner) gesammelt. Auch zurückliegende
Verfehlungen können gemeldet werden. Dabei sind folgende Daten wichtig:
·
Adresse des Melders
·
Welcher Vogel
·
Datum/Uhrzeit/Fundort
·
Todesursache/Umstände
·
Verbleib des Tieres
·
Anzeige erstattet
Wir empfehlen,
tote Greife dem zuständigen Jagdpächter zu melden und Anzeige bei der
Polizei zu erstatten. Sollte eine Untersuchung des Kadavers notwendig sein,
vermittelt Reinhard Eckstein gerne weiter.
Dazu passt die
Meldung aus dem Kreis Bergstraße. Zeitraum: April 1995 bis Mai 2001. Fundort:
Eine Waldfläche von nur 270 x 380m. Getötete Vögel: 2 Graureiher, 5 Mäusebussarde,
4 Habichtweibchen. Als Folge starben zwei Habichtgelege ab und zwei
Habichtnestlinge verhungerten.
Vogel des Jahres 2005
Nachdem wir unseren Vorschlag zum Jahresvogel 2004
beim BfA abgeben haben, wurden gleich über den Jahresvogel 2005 diskutiert.
Es ergab sich ein interessanter Dialog aller Anwesenden. Man konnte sich
abschließend auf einen Favoriten einigen, wobei unklar blieb, welche übergeordnete
Kampagne des Bundesverbandes bis dorthin läuft und welcher Jahresvogel da
passen könnte.
Herr
Otwin Franz aus Friedrichsdorf sammelt alle Zug- und Rastdaten über Kraniche
in Hessen. Wir bitten unsere Beobachter alle Meldungen direkt im Internet
unter der Adresse: http://kraniche.vogelfreund.net/deutsch/zug/
zugdatenbesucher.php3
einzugeben.
Wer über keinen Internet-Zugang verfügt, meldet die
Daten bitte an eine unserer Kontaktadressen. Wir leiten diese dann weiter.
(Datum, Ort, Uhrzeit, Anzahl, Flugrichtung ect.)
Vorschläge
zur NABU Kampagne ”Nachbar Natur” aus LAG-Sicht
Nachdem unsere letzte Tagung von politischen Themen
geprägt war, steht unsere nächste Zusammenkunft im Zeichen der NABU
Bundeskampagne Nachbar Natur. Bei dieser Tagung sollen
hauptsächlich ornithologische Themen behandelt werden. Voraussichtlich wird
diese Tagung am 27. April 2002 in Frankfurt stattfinden (bitte vormerken). Wir
werden wieder versuchen, dies mit einer Exkursion zu koppeln. Weitere
Anregungen, auch für künftige Tagungen, sind willkommen.
Image Kampagne Rabenvögel
Alle gut gemeinten Aktionen, die Rabenvögel in ein
besseres Licht zu rücken, verhallen angesichts der von der ARD angekündigten
Reportage: „Schonzeit für eine Landplage - Invasion der Krähen”. Da der
Titel schon nichts Gutes ahnen lässt, verweisen wir auf den Sendetermin am
30.11.2001 um 21.45 Uhr und bitten um Euere Meinung dazu.
Abschuss von Rabenkrähe und Elster:
1998/1999:
15.349
1999/2000:
19.379
2000/2001:
26.029
Die Jagdzeiten haben sich wieder verändert:
Beginn: 01.08. bis 20.02. Die Verordnung ist befristet
bis 2004.
European Birdwatch am Ober-Mooser Teich
Im Rahmen unserer LAG Tagung
beteiligten wir uns am 06.10.2001 an dem diesjährigen Birdwatch. Die
Beobachtungsbedingungen und der Vogelzug im Vogelsberg waren gut. Unser Mann
vor Ort, NABU-Vorstandsmitglied Walter Kreß, führte uns in 3 Stunden um den
Ober-Mooser Teich mit allerlei Informationen über unser NABU Hessen Projekt.
Insgesamt konnten wir 70
Vogelarten beobachten. Gleich zu Beginn unseres Beobachten flogen 6 SILBERREIHER
beeindruckend über den Teich. Auf der Wasserfläche tummelten sich über
400 Bläßhühner. Pfeifente 1, Tafelente 10, Reiherente 5, Krickente
4, Schnatterente 2 und die
Löffelente. Weitere tolle Beobachtungen waren der Schwarzhalstaucher 1, Wiesenpieper
32, Graureiher 13, Kormoran 12, Rotdrossel 17 Dz, Haubentaucher 12 ad +
5 juv., Zwergtaucher 10, Bekassine 2, Kiebitz 15 Dz, Steinschmätzer 1,
Hohltaube 100 Dz, Rotmilan 30.
Wir bedanken uns bei Herrn
Reinhard Eckstein für seine eifrigen Notizen.
Für
2002 überlegen wir zentrale Veranstaltungen zum BirdWatch in Nord-, Mittel-
und Südhessen anzubieten. Interessierte Landkreise bitte melden.
Weißstorch Überwinterer
Im
letzten Winter haben mind. 10 Weißstörche in Hessen nicht ihren Zug in die
Winterquartiere angetreten. Unsere LAG Weißstorch bittet solche Fälle zu
melden und die Bevölkerung davon zu überzeugen die Überwinterer nicht zu füttern.
Meldungen bitte per Mail an die Arbeitsgruppe unter lag.storch@t-online.de
(Petra Hensen) oder über uns.
In
Hessen soll es zukünftig für die Weißstorchzählung nur einen
Erfassungsbogen geben. Dieser Bogen wird nach gemeinsamer Abstimmung das Logo
der Vogelschutzwarte und des NABU Hessen tragen und von der LAG Weißstorch an
alle zuständigen Erfasser versandt. Zum Versand werden die Verteiler des NABU
und der VSW genutzt. Die Auswertung soll zeitnah durch der LAG erfolgen. Die
Ergebnisse werden jeweils umgehend der VSW und dem NABU mitgeteilt. Die LAG
Weißstorch orientiert sich bei der Auswertung an den Vorgaben der BAG Weißstorch.
Wachtelkönig / Wiedehopf
im Kreis Groß-Gerau
Nachdem der
Wiedehopf seit einigen Jahren wieder als Brutvogel im Kreis Groß-Gerau ansässig
ist, konnte von Hans Schaffner nun auch der Wachtelkönig nachgewiesen werden.
In geeigneten Biotopen bitte verstärkt auf diesen extrem selten hessischen
Vogel achten und neue Vorkommen melden.
Odenwaldkreis
Alle Beobachtungen aus
diesem Landkreis bitte zentral an Astrid B. Brugger, 64385
Reichelsheim/Odenwald, Eberbacher Weg 60, Tel: 06164/912168 melden.
Kormorane
im Lahn-Dill-Kreis
Nachdem sich ein
Kormoranpaar im Dilltal entschlossen hatte zur Brut zu schreiten, wurde dieser
Brutversuch nach 3 Wochen abgebrochen. Offensichtlich fanden gezielte Vergrämungsaktionen
statt. Wir bitten alle Beobachter gezielt, dieses Gebiet im “Auge” zu
behalten und Störungen zu melden.
Vogelzug
Der Hessische Hotel- und Gaststättenverband
verpflichtet sich in einer freiwilligen Vereinbarung mit dem Hessischen
Umweltminister Wilhelm Dietzel, künftig immer im Oktober und November die
Skybeamer über Hessens Diskotheken auszuschalten. Hinweise die der gut
gemeinten Vereinbarung nicht folgen, sind unter Angabe des Diskothekennamens
und Ort der Vogelschutzwarte in Frankfurt unter der Rufnummer: 069/4201050
zu melden.
Windkraft-Problematik
Im Rahmen der Untersuchungen zu den ornithologischen
Vorranggebieten, deren Ergebnisse im Hessischen Landschafts-rahmenplan und im
RROP festgehalten werden, soll im Vogelsberg eine Untersuchung zum Thema
Windkraft und Vogelwelt durchgeführt werden. Diese Untersuchung soll unter
Federführung des NABU Hessen mit Unterstützung der VSW erfolgen.
Modellflugplätze
AG Avifauna
Vogelsberg
Beobachtungen aus dem Vogelsbergkreis bitte an
den Schriftleiter: Axel Rockel 36318 Schwalmtal
Lauterb. Str.
12 Tel: 06638/919064
oder per Mail: AxelRockel@t-online.de
Zu den vorgenannten Themen empfehlen wir folgende Neuerscheinung:
|
Taschenbuch für Vogelschutz
Herausgegeben
von Klaus Richarz, Einhard Bezzel
und
Martin Hormann
2001.
640 S., 198 meist farbige Abb., 29 Tab.,
flexibler
Einband, Einführungspreis DM 58,-
ISBN 3-89104-653-7,
Best.-Nr. 315-01060
Unter
Mitarbeit von:
Rainer
Altenkamp, Hans-Günther Bauer, Peter Becker, Peter Boye, Wolfgang Epple,
Peter Havelka, Christoph Heinrich, Peter Herkenrath, Klaus und Thomas Isselbächer,
Michael Jöbges, Roswitha Junker-Bornholdt, Sandra Klein, Wilfried Knief, Hans
Walter Louis, Johann H. Mooij, Axel Müller, Helmut Ranftl, Karl-Heinz
Schmidt, August Spitznagel, Klemens Steiof, Christoph Sudfeldt, Stefan R.
Sudmann, Peter Südbeck, Matthias Werner, Jochen Wiesner
Mit einem Geleitwort von BirdLife International
und dem Naturschutzbund Deutschland (NABU)
Alle Aspekte des modernen
Vogelschutzes werden in diesem
handlichen Buch übersichtlich und
praxisnah vorgestellt. Das
Spektrum reicht von den globalen
Zielen über die traditionellen
Artenhilfsmaßnahmen (z.B. Einsatz von
Nistkästen) bis zu den aktuellen politischen und rechtlichen Möglichkeiten
(z.B. Durchsetzung von EG-Richtlinien). Es werden alle Bereiche angesprochen,
in denen der Schutz von Vögeln eine Rolle spielt: von technischen
Einrichtungen wie Gebäuden und Windkraftanlagen über Land- und Forstnutzung,
Konflikte mit Freizeit, Sport und Verkehr bis zur Gewinnung von Bodenschätzen
oder Fischerei und Jagd. Praktische Hinweise, wie Vogelschutz in vielen
Bereichen mit minimalen Kosten berücksichtigt werden kann, bieten
Hilfestellung für Entscheidungsträger. Weiterführende Literatur, eine
Auswahl wichtiger Adressen sowie Produktquellennachweise sind wichtige Ergänzungen
für den Praktiker.
Bestellschein
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Straße...........................................................
PLZ,
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AULA-Verlag GmbH
Industriepark 3
D-56291 Wiebelsheim
Tel.
06766-903-141, Fax 06766-903-320,
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Expl. Richarz, Bezzel, Hormann: Taschenbuch
für Vogelschutz zum Einführungspreis von DM 58.-, (gültig bis
31.12.2001) zuzügl. Versand-kosten, gegen Rechnung
.....
Bitte, informieren Sie mich über Ihr Buchprogramm
im Bereich Ornithologie
.....
Bitte, informieren Sie mich über Ihre Zeitschriften:
¨ Der
Falke - das Journal für Vogelbeobachter
¨ Die Vogelwelt - Beiträge zur Vogelkunde
Datum,
Unterschrift